Einlieferungsbedingungen



1. Einlieferung:
Die umseitig aufgelisteten Gegen­stände werden vom Ein­lieferer dem Auktions­unter­nehmen zur Versteigerung gegen Höchst­gebot und für Rechnung des Einlie­ferers über­geben.
Der Einlie­ferer versichert, dass es sich um gebrauchte Gegen­stän­de handelt, die in seinem unbeschränk­ten Eigen­tum stehen.
Das Auktions­unter­nehmen über­nimmt die Vorberei­tung und Durch­führung der Auktion, insbe­sondere Lagerung, Ausstel­lung, Werbung.

2. Haftung des Einlie­ferers:
Der Einlieferer übernimmt die Haftung und Gewähr­leistung für alle bei der Einlie­ferung gemach­ten Angaben, insbe­sondere für Beschrei­bungen, Material­eigen­schaf­ten, Alters­anga­ben, Echt­heit und Her­steller (gilt auch für Angaben von Sach­verstän­digen). Zur Über­prü­fung dieser Angaben ist das Auktions­unter­nehmen nicht ver­pflich­tet.
Der Einlie­ferer ver­sichert, dass der zur Verstei­gerung einge­lie­ferte Gegen­stand nicht gegen gewerb­liche oder sonstige Schutz­rechte dritter Personen verstößt, insbeson­dere nicht gegen Urheber­rechte, Waren­zeichen­rechte. Bei Verstößen gegen diese Verpflich­tung ist der Einlie­ferer dem Auktions­unter­nehmen zum Ersatz aller Aufwen­dungen und allen Schadens verpflich­tet.
Soweit einge­lieferte Gegen­stände aus dem Ausland einge­führt worden sind, versichert der Einlie­ferer, dass die Einfuhr nach den geltenden gesetz­lichen Bestim­mungen erfolgt ist und dass bei der Einfuhr entstan­dene Zölle oder Steuern ordnungs­gemäß entrich­tet sind.

3. Haftung des Auktionsunternehmens:
Das Auktions­unternehmen ist verpflichtet, die einge­lieferten Gegen­stände gegen Feuer- und Wasser­schäden, Einbruch­dieb­stahl und Beraubung zu versichern. Der Versicherungs­schutz beginnt mit dem Tage der Einlie­ferung und erlischt mit der Beendi­gung des Auftrags­verhält­nisses.
Im Schadens­falle steht dem Einlie­ferer die Versicherungs­leistung zu. Jede weiter­gehende Haftung des Auktions­unter­nehmens und seiner Mitar­beiter für die eingelie­ferten Gegen­stände wird ausgeschlos­sen, es sei denn, dass dem Auktions­unter­nehmen oder seinen Mitar­beitern Vorsatz oder grobe Fah­läs­sigkeit nachge­wiesen wird.

4. Auftragsdauer:
Das Vertragsver­hältnis beginnt mit dem Tage der Einlie­ferung der Gegen­stände und endet mit dem Ablauf von 8 Wochen nach der Auktion, in der die Gegen­stände ausgerufen wurden.
Es ist Sache des Einlie­ferers, sich beim Auktions­unter­nehmen nach dem Ergebnis der Verstei­gerung zu erkun­digen und unver­stei­gert gebliebene Gegen­stände innerhalb der verein­barten Frist abzuholen.

5. Nachverkauf:
Nicht versteigerte Gegen­stände werden im Nach­ver­kauf angeboten.
Das Auktions­unter­nehmen ist berech­tigt vorbehalt­lich der Geneh­migung des Ein­lie­ferers, den nicht zum Limit verstei­gerten Gegen­stand auch unter Vor­behalt zuzu­schlagen oder im Nach­verkauf zu veräußern. Der Einlie­ferer ist für den Fall, dass er dann das bei Einlie­ferung verein­barte Limit abzüglich der vertrag­lichen Provi­sion des Auktions­unter­nehmens (Nett­oerlös) erhält, nicht berech­tigt, seine Geneh­migung des Zuschlags oder Nachver­kaufs zu ver­weigern.

6. Provisionsverein­barung:
Das Auktions­unter­nehmen hat im Falle der Verstei­gerung oder des Frei­ver­kaufs gegen den Einlie­ferer einen Anspruch auf eine Provi­sion in Höhe von 14% zuzüglich Mehr­wert­steuer aus dem Verstei­gerungs- oder Verkaufs­erlös, die in der Abrech­nung des Auktions­unter­nehmens einbe­halten wird.
Die Abrech­nung des Auktions­unterneh­mens über verstei­gerte oder frei ver­kaufte Ware erfolgt ca. 30 Tage nach voll­stän­diger Zah­lung durch den Ersteher. Bestehen kon­krete Anhalts­punkte dafür, dass der Ersteher eingelie­ferter Gegen­stände Bean­stan­dungen oder Rechts­an­sprüche irgend­welcher Art erheben wird, so ist das Auktions­unter­nehmen berech­tigt, bis zu deren Klärung die Auszah­lung des Gut­habens an den Einlie­ferer zurück­zu­halten. Der Einlie­ferer, sofern es sich um einen Gewerbe­trei­benden handelt, verpflich­tet sich, die aus dem Verkauf anfal­lende Umsatz­steuer an das für ihn zustän­dige Finanz­amt abzu­führen.

7. Sonstige Kosten:
Die Kosten für Bearbei­tung und Verwal­tung betra­gen je Objekt 70,-- zuzüg­lich Mehr­wert­steuer und sind mit der Abrech­nung zahl­bar.
Für Versi­cherung zahlt der Einlie­ferer dem Auktions­unter­nehmen eine Kosten­pau­schale in Höhe von 1% des maßge­benden Limit­preises zuzüglich Mehr­wert­steuer.
Die Kosten der Einlie­ferung und der Rück­lieferung nicht ver­äußerter Gegen­stände einschließ­lich Versi­cherung und Verpackung trägt der Einlie­ferer. Vorste­hende Kosten werden unab­hängig davon geschul­det, ob es zu einer Verstei­gerung oder zum Ver­kauf gekom­men ist.

8. Rücktritt vom Versteigerungs­auf­trag:
Falls der Einlie­ferer vor der Erle­digung oder Been­digung des Auftra­ges den Auftrag ganz oder teil­weise zurück­zieht, schul­det er dem Auktions­unter­nehmen 15% zuzüg­lich Mehr­wert­steuer des verein­bar­ten Limit­prei­ses und die bis dahin entstan­denen Kosten. Die Heraus­gabe der einge­lieferten Gegen­stände ist vom Aus­gleich dieser Ansprüche abhängig.

9. Versteigerungsbedingungen:
Die für den Ersteher maßgeb­lichen Verstei­gerungs­bedin­gungen wer­den vom Verstei­gerer fest­gesetzt. Er ist ermäch­tigt, sich auf ein abgege­benes Gebot den Zuschlag vor­zube­halten. Eine Haftung für den Ein­gang des Erlöses besteht nur nach Aushän­digung des Gegen­standes an den Ersteher.
Das Auktionsunter­nehmen wird vom Einlie­ferer ermäch­tigt, dessen Ansprüche gegen den Ersteher im eigenen Namen in Prozess­stand­schaft einzu­klagen. Das Auktions­unter­nehmen ist berech­tigt, vom Ersteher ein Auf­geld zuzüg­lich Mehr­wert­steuer zu erheben.

10. Bestimmungen des Verstei­gerers:
Das Auktions­unter­nehmen ist berech­tigt, den verant­wort­lichen Verstei­gerer zu bestim­men.

11. Nebenabreden:
In diesem Verstei­gerung­sauf­trag sind sämt­liche Abreden zwischen Einlie­ferer und Verstei­gerer fest­gelegt. Mündliche Neben­ab­reden bestehen nicht. Abänder­ungen und Ergän­zungen bedür­fen der Schrift­form.

[12. Besondere Verein­barungen:]

13. Erfüllungsort und Gerichts­stand ist Mannheim.