113. Auktion

8.11.2025

Lot 175

Vulliamy

Hochfeine, schwere Londoner Doppelgehäuse-Taschenuhr mit Achtelrepetition "à toc". Diese Uhr wurde im Februar 1804 von King George III. (1738-1820) erworben und seiner jüngsten Tochter Amalia (1783-1810) geschenkt

Verkauft

schätzpreis
4.0006.000 €
Realisierter Preis
8.200 €
Merkmale
Gehäuse
Außengehäuse - 18 kt Gold, guillochiert, graviertes Monogramm "PL", Gehäusemacher-Punzzeichen "LC". Innengehäuse - 18 kt Gold, glatt, Widmungsgravur: "Amelia Feby. 10th 1804", Gehäusemacher-Punzzeichen "RW".
Zifferblatt
Email.
Werk
Vollplatinenwerk, Kette/Schnecke, 2 Hämmer, Spitzankerhemmung, dreiarmige Stahlunruh.
Geh.-Nr.nzs
Maße52 mm
Circa1802/1803
LandEngland
Gewicht154 g


Der englische Uhr- und Chronometermacher Benjamin Vulliamy (1747-1811) war der Sohn von dem aus der Schweiz stammenden Uhrmacher Justin Vulliamy (1712-1797). Ab 1775 übernahm Benjamin die Werkstatt seines Vaters in der Londoner Pall Mall und fertigte Präzisionspendeluhren für Observatorien sowie Taschenuhren und Taschenchronometer. Ab 1800 war er Hofuhrmacher von König Georg III., für den er u. a. eine Präzisionspendeluhr fertigte. Sein Sohn Benjamin Louis Vulliamy (1780–1854) übernahm später die Werkstatt.
Da über drei Generationen die Uhren durchgängig nummeriert wurden und ein Teil der Werkstattbücher beim British Horological Institute erhalten sind, ist bei den Vulliamy-Uhren meist eine genaue Datierung möglich, was interessante Einblicke in die Weiterentwicklung der Uhrentechnik der Zeit erlaubt.
Quelle: wikipedia.org
Provenienz:
1. Georg Wilhelm Friedrich, König von Großbritannien und Irland (1738-1820)
2. Prinzessin Amalia Sophia Eleanor von Großbritannien, Irland und Hannover (1783–1810)