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Katalog Nr. 327 (89. Auktion)
Johann Michael Pergauer in Wienn, Werk Nr. 498, 103 mm, 935 g, circa 1760

Hochfeine Wiener Doppelgehäuse Kutschenuhr mit Viertelstundenrepetition und Wecker
Geh.: Aussengehäuse - Silber, Shagreen, Schallöffnungen, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, randseitig fein mit Rankwerk graviert, signiert, Bodenglocke, großes Außenscharnier. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, zentraler gebläuter, drehbarer Weckerring, Louis-XVI-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, feuervergoldet, signiert, Federhaus/Schnecke, massive Werkspfeiler, 3 Hämmer, Spindelhemmung, dreiarmige Eisen-Ringunruh, floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke.

Johann Michael Pergauer (auch Bergauer)
Pergauer wurde circa 1717 in Wien geboren. 1757 erlangte er die Meisterwürde. Um 1770 war er Hofuhrmacher in Wien. 1771 wurde sein Vorschlag eine Uhrenfabrik zu gründen, abgelehnt. 1780 erhielt er eine kaiserliche Belohnung von 150 fl für eine Maschine zum Stempeln von Metallen. Pergauer starb 1791.
Quelle: Jürgen Abeler, "Meister der Uhrmacherkunst", 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 59.
Schätzpreis  14.000 - 20.000 €
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