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Katalog Nr. 488 (89. Auktion)
Jarossay à Paris, Höhe 150 mm, circa 1840

Hochfeine Reiseuhr mit Halbstunden- / Stundenselbstschlag und Wecker mit originaler, goldbeschlagenen und mit Samt ausgekleidete Saffianleder Schatulle mit Monogramm
Geh.: vergoldetes Messinggehäuse, profilierter Sockel und Gesims, fünfseitig facettverglast, balusterförmiger Tragegriff, 1 Hammer / 1 Bodenglocke für Wecker. Ziffbl.: Silber, eingelegte radiale röm. Stunden, kleiner Hilfsziffernring mit arab. Zahlen für Wecker, signiert, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: rechteckiges Messing-Vollplatinenwerk, vergoldet, Schlüsselaufzug, 1 Hammer / 1 Tonfeder, Schlossscheibe, massive Werkspfeiler, 3 Federhäuser für Gehwerk, Stundenschlagwerk und Wecker, Echappement mit Zylinderhemmung, dreiarmige Messingunruh.

L. A. Jarossay
Jarossay gilt als einer der innovativsten Uhrmacher in der Mitte des 19. Jahrhunderts; er ist insbesondere für seine gründliche Untersuchung von Getriebezügen mit Schneckengewinde bekannt. Für seine Konstruktion erhielt Jarossay 1844 ein erstes Patent, dem 1850 ein zweites folgte, das die Verwendung in Uhren und Regulatoren beinhaltete; Ziel dieses späteren Patents war eine Reduzierung der Herstellungskosten.
Schätzpreis  3.800 - 5.000 €

Realisierter Preis 5.000 €
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