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Katalog Nr. 403* (89. Auktion)
Piguet-Capt, Brassus, Werk Nr. 13917, 47 mm, 36 g, circa 1920

Sehr seltene, ultraflache Glashütter Herrentaschenuhr für den französischen Markt
Geh.: 18Kt Gold, glatt, dünnkantiges Mittelteil, Druckboden. Ziffbl.: massiv Gold, versilbert, guillochiert, arab. Zahlen, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Brückenwerk, rhodiniert, "fausses côtes" Dekoration, signiert im Werk unter dem Zifferblatt, Goldschrauben-Komp.-Unruh.

Paul Piguet-Capt
Die Archive von LeCoultre belegen, dass im Jahr 1910 ein 20-Linien-Werk mit Minutenrepetition zum Preis von 105 Schweizer Franken zu kaufen war. Das gleiche Werk in der halben Größe war zehn Mal so teuer. Der Hersteller dieser Uhr, Paul Piguet-Capt, berechnete 1.150 Schweizer Franken für ein 10-Linien-Repetitionsuhrwerk; damals kostete die Unze Gold etwa 20 Dollar. Wenn man den Goldpreis als Richtlinie annimmt, so würde dieses Werk heute (im Großhandel) 86.000 Dollar kosten. Die gleiche Kostendiskrepanz galt auch für dicke und dünne Uhrwerke.
Es ist um einiges schwerer, die entsprechenden Bauteile in sehr kleiner Größe anzufertigen, als sie nur relativ klein herzustellen.
Dieses Stück ist eins aus einer Reihe von besonders kleinen oder ultraflachen Uhren, die herzustellen nur die besten Uhrmacher in der Lage waren, und die sich nur die wohlhabendsten Kunden leisten konnten. Aus diesem Grund sind die sogenannten "Knife Edge"-Uhren auf dem Antiquitätenmarkt gewöhnlich mit "Cartier" signiert - Cartier-Kunden konnten sich solche Stücke leisten.
Schätzpreis  2.500 - 3.500 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

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