Textsuche:
Nr.:
Marke:
235
Katalog Nr. 235
Schätzpreis  5.500 - 7.500 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Signiert Margaritha Maultasch, J.V.T., vermutlich Augsburg, 56 mm, 194 g

, circa 1580

Fragment einer einzeigrigen Renaissance Halsuhr mit Stundenselbstschlag


Geh.: Bronze, feuervergoldet, durchbrochen gearbeitet, floral ornamentiert, Bodenglocke. Ziffbl.: Silber, floral graviertes Zentrum, radiale röm. Zahlen, arab. 24-Stundenanzeige, gebläuter Stahlzeiger. Werk: Vollplatinen-Messingwerk, vergoldet, 2 Federhäuser für Geh- und Schlagwerk, Spindelhemmung, innenverzahnte Schlossscheibe, 1 Hammer, dreiarmige Messingunruh, blumenverzierter Unruhkloben.

Margarete Maultasch (1318-1369)
Margarete von Tirol-Görz (ab 1366 auch Margarete Maultasch) genannt, (1318 in Tirol; † 3. Oktober 1369 in Wien) war die Tochter von Heinrich Herzog von Kärnten und Graf von Tirol und Görz aus dessen Ehe mit Adelheid von Braunschweig und Gräfin von Tirol und Görz.

Der Beiname „Maultasch“ wurde erstmals um 1366 in der dritten bayerischen Fortsetzung der „Sächsischen Weltchronik“ und 1393 in der „Österreichischen Chronik“ erwähnt. Er bedeutet soviel wie „Hure, liederliches Weib“ und fand hauptsächlich in der päpstlichen und böhmischen Propaganda Anwendung.

Seit 1425 hat man dann den Beinamen wörtlich genommen und sich Margarete mit einem missgestalteten Mund vorgestellt. Die daraus folgende Ansicht, Margarete sei allgemein von großer Hässlichkeit gewesen, ist aller Wahrscheinlichkeit nach falsch, denn Zeitzeugen, wie Johannes von Winterthur, haben Margarete als besonders schöne Frau beschrieben.

Eine dritte Erklärung leitet den Namen vom Lieblingsaufenthaltsort Margaretes, der im Volksmund „Schloss Maultasch“ genannten Burg Neuhaus in Terlan, ab. Demnach habe diese Burg ihren volkstümlichen Namen von der unterhalb gelegenen „mala tasca“ (Mausefalle) genannten Zollstation übernommen und sei in der Folge auf die Gräfin übergegangen.

Eine weitere Möglichkeit ist auch, dass der zweifelhafte Beiname „Maultasch“ von ihrem ersten Ehemann Johann Heinrich in die Welt gesetzt wurde, der sich nicht gescheut hatte, die übelsten Gerüchte über sie zu verbreiten.
Quelle: http://de.wikipedia.org/‌wiki/Margarete_von_Tirol, Stand 18.09.2014.
#39559
Geh.: gut, Tragespuren, Umbauten
Ziff.: gut, nicht original, später dafür gefertigt
Werk: Ergänzungen, fehlende Teile, gangfähig, Umbauten


×
Einem Bekannten senden ...

An folgende Adresse senden: (*)

Meine Nachricht:
Meine E-Mailadresse (*)


×
Gebot abgeben

Mindestgebot: 5500 €

Ihr Höchstgebot (100 € - Schritte)

Bitte nur 100er Schritte

 Benachrichtigen Sie mich, wenn ich überboten werde.

Sie geben hiermit ein verbindliches Gebot für diese Position ab!