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215
Katalog Nr. 215*
Schätzpreis  65.000 - 80.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Paul Philip Barraud, London

, Werk Nr. 2504, 59 x 51 mm, 125 g, circa 1790

Außergewöhnliche, extrem seltene, perlenbesetzte, ovale Goldemail-Herrentaschenuhr für den chinesischen Markt: "Cornelia, Tochter des Africanus, Mutter der Gracchen", eine der bedeutendsten Frauen im Rom des 2. Jahrhunderts v. Chr.


Geh.: 18Kt Gold, die Rückseite mit ovalem, polychromem Emailmedaillon, hochfeine Miniaturmalerei, Darstellung der antiken Heldengestalt Cornelia, Mutter der Gracchen; perlenbesetzter Champlevé Emailrand in transluzidem Rot und Kobaltblau auf guillochiertem Grund, sowie opakem Hellblau und Gold; rot und blau emaillierter Pendant. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, Zentralsekunde, 12h Gangreserveanzeige bei "12", Schlangenzeiger. Werk: ovales Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, massive Werkspfeiler, Duplexhemmung, dreiarmige Messingunruh, fein floral gravierter Unruhkloben, Rechen Feinregulierung, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh.

Insgesamt sind uns drei Uhren Paul Philip Barrauds mit der Werknummer 2504 bekannt, welche jeweils unterschiedliche Gehäuse aufweisen. Eine wird in Cedric Jagger "The Supplement to Paul Philip Barraud" auf Seite 255 beschrieben, eine weitere kam 2011 im Auktionshaus Sotheby's zum Aufruf und die hier Vorliegende.

Paul Philipp Barraud (1750-1820)
Barraud war ein englischer Uhrmacher in London. Seine Eltern waren Francis Gabriel Barraud und Magadalen Benine geb. Crespin, die eine Tochter eines bekannten hugenottischen Silberschmieds war. 1796 wurde er Mitglied der Clockmakers Company in London und 1810/11 zum Master erhoben. Er ging eine Partnerschaft mit George Jamieson und William Howells ein. Er hatte sieben Kinder und seine Söhne Frederick Joseph, John und James folgten ihm im Geschäft. Zwischen 1796 und 1820 fertigten sie über 1.000 Chronometer.
Quelle: Wikipedia "Die freie Enzyklopädie" - "Paul Philipp Barraud", http://de.wikipedia.org/‌wiki/Paul_Philipp_Barraud, Stand 10.02.2012.

Cornelia, Mutter der Gracchen
Cornelia (190 v. Chr.-100 v. Chr.) war die zweite Tochter des Scipio Africanus, der zur Familie der Cornelier gehörte, und der Aemilia Paulla. Sie wurde die Ehefrau des älteren Tiberius Sempronius Gracchus, dem Konsul der Jahre 177 v. Chr. und 163 v. Chr., und Mutter der Gracchen. Sie heiratete Gracchus, als sie für die Eheschließung bereits in relativ hohem Alter war. Die Ehe war glücklich, sie hatten zusammen zwölf Kinder, weit über dem römischen Standard. Allerdings überlebten nur drei dieser Kinder ihre Kindheit: Sempronia, die mit ihrem Adoptivvetter Publius Cornelius Scipio Aemilianus Africanus verheiratet wurde, und die Brüder Tiberius und Gaius, die sich mit ihren Reformversuchen den politischen Institutionen Roms widersetzen sollten. Sie war eine der bedeutendsten Frauen im Rom des 2. Jahrhunderts v. Chr., Rom verehrte sie als Inbegriff der tugendhaften Matrona, und nachdem sie in hohem Alter gestorben war, wurde ihr als erster Frau in Rom eine Statue errichtet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/‌wiki/Cornelia,_Mutter_der_Gracchen, Stand 25.09.2014.
#39696
Geh.: sehr gut, leichte Tragespuren, kleine Abplatzung
Ziff.: gut, Restaurierungen
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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