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433
Katalog Nr. 433
Schätzpreis  15.000 - 20.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Ferdinand Engelschalckh, Höhe 420 mm

, circa 1735

Bedeutende Friedberger Stutzuhr mit Viertelstundenrepetition, Viertelstunden- /Stundenselbstschlag "Grande Sonnerie", Vollkalender und Mondphase


Geh.: Ebenholzfurnier, profilierter Sockel auf vier vergoldeten Tatzenfüßen, Rocaillenbeschläge aus vergoldeter Bronze, Front und Rückseite verglast, seitliche vierpassförmige Schallöffnungen mit floral durchbrochen gearbeitetem Messingziergitter, hinterlegt mit roter Seide, gewalmter, profilierter Rokokogiebel, an den vier Ecken vergoldete Bronzefialen in Form von beflammten Vasen, durchbrochen gearbeiteter, vergoldeter Tragegriff mit figürlicher Szene, seitlicher Schnurzug zum Bedienen der Repetition. Ziffbl.: Messing, hochfein mit Rankwerk graviert, aufgelegter Silberziffernring mit eingelegten radialen röm. Stunden, signiert. Im Zentrum segmentbogige Öffnung für Pendelanzeige und Fenster für Datum bei "VI". Fünf aufgelegte, silberne Hilfsziffernringe: links Anzeige des Monats mit gravierten Monaten und entsprechendem Tierkreiszeichen, rechts Wochentagsanzeige mit korrespondierenden Tagesplaneten. Dazwischen segmentbogiger Ausschnitt für Mondphase mit gravierter Mondphasenscheibe und gebläutem Sternenhimmel, sowie Mondalterindikation. Darüber Anzeigen für "Nicht-Repetieren" / "Repetieren" und "Schlagen Nicht / Schlagen", sowie zusätzlicher Silberziffernring für die Feinregulierung. Gebläute Zeiger. In den vier Zwickeln vier aufgelegte silberne Plaketten mit gravierten und farbig eingelegten Symbolen der vier Elemente: oben links ein Delphin, oben rechts ein Adler, unten links ein Hirsch und unten rechts ein Drache. Werk: rechteckiges Messing-Vollplatinenwerk, graviertes Dekor: Blüten, Ranken, Voluten, und das Brustbildnis einer Dame. Kette /Schnecke für Gehwerk, 2 Federhäuser für Schlagwerk, 2 Hämmer / 2 Glocken, balusterförmige Werkspfeiler, 8-Tage-Werk, Kurzpendel.

Ferdinand Engelschalckh
Ferdinand Engelschalck wurde als Sohn des Friedberger Uhrmachers Christian Engelschalk in Würzburg geboren. In Friedberg wurde er 1698 getauft. Seine Meisterwürde erlangte er 1721 und zog 1731 nach Friedberg, blieb aber Mitglied der Würzburger Zunft. Er starb nach 1744. Seine Uhren befinden sich in zahlreichen Museen und Privatsammlungen.
Quelle: Jürgen Abeler, "Meister der Uhrmacherkunst", 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 139.
#39746
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig


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