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150
Katalog Nr. 150
Schätzpreis  25.000 - 40.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Patek Philippe à Genève

, Werk Nr. 30237, Geh. Nr. 30237, Cal. 8''', Durchmesser 22 mm, 26 g, circa 1866

Hochfeine, seltene und frühe, kugelförmige Goldemail-Anhängeuhr mit Diamantbesatz, verkauft im Juli 1867 an Black & Murray, Calcutta - mit Patek Philippe Stammbuchauszug


Geh.: 18Kt Gold, kugelförmig, aufgelegtes Rankendekor aus Golddraht und Goldgranulierungen, zentraler blau emaillierter Ring mit umlaufendem Diamantbesatz im Altschliff. Ziffbl.: Email, arab. Zahlen, signiert "Black & Murray, Calcutta", gebläute Spade-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Aufzug über die Lunette, gekörnt, vergoldet, signiert, Zylinderhemmung, Ringunruh.

Unseres Wissens nach handelt es sich hierbei um die früheste bekannte Patek Philippe Kugeluhr, die jemals in einer Auktion der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Im Jahre 2009 wurde eine nahezu identische Uhr bei Sothebys New York, Lot Nr. 124 versteigert. Diese Uhr wurde nur kurze Zeit nach der uns vorliegenden Uhr produziert, das Gehäuse und das Werk tragen die Nummer 30239.

Die Uhr verfügt über einen genialen Aufzugsmechanismus indem man die eine Hälfte der Kugel dreht. Es ist durchaus möglich, dass es sich hierbei um das früheste Beispiel dieses verwendeten Aufzugsmechanismus handelt.

Diese enorme Publicity führte zu einem Strom von Bestellungen für die reizenden Kugeluhren (die sogenannten "Boules de Genève") aus Königshäusern überall auf der Welt. Patek Philippe lieferte Exemplare an Prinz Hussein Kamil von Ägypten (1887) und an Kaiserin Teresa von Brasilien (1888); beide Stücke sind im Katalog der Ausstellung "Timepieces of Royalty" dargestellt, die im Herbst 2005 im Patek Philippe Museum stattfand. Heute besitzt die ständige Ausstellung des Museums eine kleine Anzahl von späteren Boules de Genève-Modellen in verschiedenen Ausführungen.

Die Granulation in der Goldschmiedekunst
Die Granulation ist eine antike Goldschmiedetechnik, bei der kleinste Goldkügelchen zu einem Ornament oder zu einer Fläche gelegt und dann auf einem Goldgrund so aufgelötet werden, dass sie nur an ihren jeweiligen Berührungspunkten miteinander verbunden sind. Licht und Schatten erzeugen so eine stark plastische Wirkung. Weltberühmt sind die etruskischen Granulationen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/‌wiki/Granulation_%28Gold​schmiedekunst%29, Stand 06.10.2014.
#39753
Geh.: sehr gut, kleine Abplatzung
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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