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413
Katalog Nr. 413
Schätzpreis  4.200 - 5.500 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Théodore Le Roy, Paris

, Werk Nr. 1220, Höhe 155 mm, circa 1860

Hochfeine Reiseuhr "Der Harem" mit Stundenrepetion und Halbstunden- / Stundenselbstschlag


Geh.: Messing, vergoldet, profilierter Sockel und Gesims, seitliche Emailpaneelen mit fein polychrom emaillierten orientalischen Darstellungen, Front-, Rück- und Oberseite facettverglast, geschwungener Tragegriff mit kanneliertem Mittelteil, Konsolenfüße, Drücker für Repetitionsauslösung. Ziffbl.: Email, polychrom bemalt mit einer jungen Frau mit Fächer in einer Hängematte sitzend, radiale röm. Zahlen, gebläute Fleur-de-Lys-Zeiger. Werk: Rechteckform-Messingwerk, Schlüsselaufzug, 1 Hammer / 1 Tonfeder, Echappement mit Spitzzahnankerhemmung, Schrauben-Komp.-Unruh.

Die Romantik des 19. Jahrhunderts
Das 19. Jahrhundert zeigt sich begeistert von Kulturunterschieden, von der Option, dass gerade sehr lange Entwicklungen zu dem Zivilisationsstand führten, der in Europa herrscht. Andersartigkeit und kulturelle Fremdheit werden zu Untersuchungsgegenständen. Die Romantiker des 19. Jahrhunderts entwickeln eine große Begeisterung für die „Naturvölker", deren Kultur der hohen westlichen Zivilisation in manchen Aspekten plötzlich überlegen scheint.
Im 18. und 19. Jahrhundert, nach dem Ende der expansiven Phase des osmanischen Reiches und im Zusammenhang mit den zunehmenden Herrschaftsbestrebungen europäischer Mächte über die islamische Welt verbreitete sich eine geradezu romantisierende Sicht des Orients. Napoleons militärische Kampagne in Ägypten (1798-99) beförderte das Interesse an der Epoche der Pharaonen und eine entsprechende Mode vornehmlich in den angewandten Künsten, der griechische Unabhängigkeitskrieg (1821-1829), der Krimkrieg (1854-1855) und die Eröffnung des Suezkanals (1869) verstärkten das Interesse am Nahen Osten. Zahlreiche europäische Maler des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts huldigten dem Mythos des Orients als Ort der Sinnlichkeit, wie z.B. Eugène Delacroix, Jean-Léon Gérôme und später Alexandre Roubtzoff.
Die romantischen Werke selbst sind sehr verschieden; gemeinsam ist ihnen aber eine gesteigerte Sensibilität, Melancholie, die Hinwendung zur Vergangenheit und die Begeisterung für die Natur.
Quellen: http://de.wikipedia.org/‌wiki/Orientalismus_%28Ku​nst%29 und http://de.wikipedia.org/‌wiki/19._Jahrhundert,Stand 30.03.2011
#39820
Geh.: sehr gut, leichte Tragespuren
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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