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Katalog Nr. 521 (91. Auktion)
Estienne Baillon à Paris, 58 mm, 198 g, circa 1705

Seltene "Oignon" Spindeltaschenuhr mit Wecker
Geh.: Silber, Lunette mit graviertem Bandelwerk und Volutendekor, die Rückseite randseitig durchbrochen gearbeitet und dekoriert mit vier gravierten Kartuschen mit Tiermotiven, die vier Jahreszeiten darstellend, Bodenglocke, großes Außenscharnier. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, zentrale drehbare silberne Weckerscheibe mit arab. Zahlen, gebläute Stahlzeiger. Werk: feines Vollplatinenwerk, aufgelegte, floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Silberornamente, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, floral graviertes Federhaus für Weckwerk, ägyptische Werkspfeiler, 1 Hammer, dreiarmige Stahlunruh, fein floral gravierte, durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke mit Phantasievögeln.

Estienne Baillon (1678-1748)
class=Pa2+5> Estienne Baillon, der Sohn von Jean-Baptiste Baillon, wurde 1678 in Rouen geboren. 1691 ist er Meister der Uhrmacherei und kommt 1704 nach Paris. 1708 heiratet er Marie-Thérèse Blin, läßt sich im selben Jahr unter der Adresse „Galeries du Louvre“ nieder und erwirbt 1713 das Pariser Bürgerrecht. Er war der ausbildende Meister von Jaques Thuret.
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Schätzpreis  4.200 - 5.000 €

Realisierter Preis 5.600 €
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