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Katalog Nr. 489
Christian Heinrich Hähnel in Fürth, 47 mm, 84 g, circa 1750

Seltene Fürther Doppelgehäuse-Spindeltaschenuhr mit Viertelstundenrepetition und Repoussé-Gehäuse
Geh.: Außengehäuse - Silber, Repoussé-Dekor eines lautespielenden Mannes, durchbrochen gearbeiteter Rand, graviert mit Voluten und Rocaillen, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, der Rand durchbrochen gearbeitet und aufwändig graviert mit Blüten, Akanthus und Rocaillen, ein bärtiger Mann mit Hut bei "6", Drücker für Repetition über Pendant, Bodenglocke. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, durchbrochen gearbeitete Zeiger. Werk: feines Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, aufgelegte florale Zierelemente, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, 2 Hämmer, quadratische Balusterpfeiler, dreiarmige Stahlunruh, fein floral gravierter, durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben mit Muschel.

Christian Heinrich Hähnel
Christian Heinrich Hähnel, am 18.3.1695 in Zwickau als Sohn des Uhrmachers Christian Hähnel geboren, besuchte dort Schule und Lateinschule. Das Uhrmacherhandwerk erlernte er bei seinem Vater und ging dann auf Wanderschaft: Prag, Leipzig, Dresden, Danzig, Hamburg, Halle, Berlin, Stettin und Nürnberg waren die Stationen, bevor er in das damals als Uhrmacherstadt sehr bekannte Fürth kam. Am 8. 8. 1719 heiratete er in Fürth eine Zwickauerin, ein Jahr später eine Frau aus Nürnberg, die ihm 13 Kinder schenkte. Eine seiner Töchter aus dieser Ehe war mit dem Kleinuhrmacher Nikolaus Daniel Stolze verheiratet. Hähnel selbst arbeitete u.a. auch für die Familie der Grafen von Pückler – Limpurg im nahen Schloß zu Burgfarrnbach.
Schätzpreis  800 - 1.200 €

Realisierter Preis 1.700 €
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