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Katalog Nr. 505 (91. Auktion)
Johann Kaesborer, Ulm, 130 x 130 x 120 mm, circa 1680

Bedeutende, quadratische Horizontaltischuhr mit Stundenselbstschlag und Wecker
Geh.: feuervergoldetes Messinggehäuse, gestuft, seitlich aufgeschraubte große Sichtfenster, 4 aufwändig gravierte über Eck gestellte Füße in Form von Rocaillen mit silbernen Teufels-Bocksmasken, Bodenglocke. Ziffbl.: Messing, feuervergoldet, graviertes Erdbeerblütendekor, in den Zwickeln plastisch gearbeitete Engelsköpfe, versilberter Ziffernring mit gravierten, radialen röm. Zahlen, im Zentrum eingesetzte Weckerscheibe mit arab. Zahlen, durchbrochen gearbeiteter Eisenzeiger. Werk: quadratisches Messingwerk, feuervergoldet, signiert, balusterförmige Werkspfeiler, Kette/Schnecke, 2 Federhäuser für Stundenschlagwerk und Wecker, 2 Hämmer, einer davon verziert mit graviertem Schafskopf, Spindelhemmung, Schlossscheibe, gebläute Eisenteile, dreiarmige Eisenunruh, floral durchbrochen gearbeiteter, gravierter Unruhkloben.

Johann Kesborer (Kaesborer, Kässbohrer) (1650-1732)
Geboren 1650 in Ulm. Dort 1705 zum Senator gewählt. Eine silberne Taschenuhr und verschiedene Tischuhren sind von ihm bekannt. Er starb 1732.
Quelle: Jürgen Abeler, "Meister der Uhrmacherkunst", 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 282.
Schätzpreis  22.000 - 26.000 €

Realisierter Preis 21.100 €
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