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Katalog Nr. 218
Johann Georg Kreit(t)mair in Minchen (München), 78 x 55 mm, circa 1650

Bedeutende, einzeigrige, trommelförmige Horizontaltischuhr mit Wecker - mit originaler Lederschatulle
Geh.: Kupfer, versilbert, profiliert, glatt, drei gedrückte Kugelfüße, Bodenglocke. Ziffbl.: versilbert, gravierter Stundenziffernring mit eingelegten radialen röm. Zahlen I-XII und äußerer Ziffernring mit eingelegten arab. Zahlen 13-24, dazwischen Ring mit zwölf Tastknöpfen zur Nachtablesung, mit Blütenranken gravierte zentrale Weckerscheibe, gebläuter Eisenzeiger mit Blütenkopf. Werk: rundes Messing Vollplatinenwerk, feuervergoldet, signiert, aufgeschraubte Zierelemente, Kette/Schnecke, 1 Federhaus für Wecker, 1 Hammer, gebläute Eisenteile, Spindelhemmung, dreiarmige Eisen-Ringunruh ohne Spirale, durchbrochen gearbeiteter, floral gravierter Unruhkloben.

Johann Georg Kreit(t)mair stammt ursprünglich aus dem Uhrmachergeschlecht Kreittmayr (auch Kreutmeyer, Khreitmaier, Kraitmayr, Kreutmer u.a. Schreibweisen) in Friedberg bei Augsburg. Johann Georg war Kleinuhrmacher in München. Er wurde in Friedberg geboren, ist ab 1634 als Bürger der Stadt München verzeichnet, wo er auch seine Lehrzeit bei Uhrmachermeister Meßmer verbringt und dort sein Meisterstück anfertigt. Er starb 1660 in München.
Quelle: Jürgen Abeler, "Meister der Uhrmacherkunst", 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 319.
Schätzpreis  13.000 - 20.000 €

Realisierter Preis 13.100 €
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