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261
Katalog Nr. 261
Schätzpreis  16.000 - 30.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Omega "Speedmaster Broad Arrow"

, Werk Nr. 15996570, Ref. 2915-3, Cal. 321, 39 mm, circa 1958

Bedeutende Herrenarmbanduhr mit Chronograph, produziert am 28. August 1958 und nach Österreich verkauft. Es handelt sich hierbei um das erste von Omega produzierte Speedmaster Modell. Diese Uhr wurde unter der Lizenz der Firma "Lemania Watch Orient" hergestellt, die zu dieser Zeit eine Tochtergesellschaft der Firma Omega war. Mit Omega Stammbuchauszug


Geh.: Stahl, Schraubboden mit Speedmaster Logo, Antimagnetismus-Weicheisenabschirmung, gefaltetes "Omega" Stahlarmband. Ziffbl.: schwarz, "Broad Arrow"-Leuchtzeiger. Werk: 2/3-Platinenwerk, Glucydur-Schraubenunruh.

Speedmaster Broad Arrow
Bei der vorliegenden Uhr handelt es sich um eines der wenigen originalen "Speedmaster Broad Arrow" Modelle der Referenz 2915, die in den letzten Jahren auf den Markt gebracht wurden. Das klassische Omega-Armband macht diese Uhr jedoch noch um einiges begehrenswerter als ihre Zeitgenossen!
Die berühmte Omega Speedmaster kam 1957 auf den Markt und war ein Resultat der kreativen Zusammenarbeit dreier Männer: Pierre Moinat, damals Leiter der Entwicklungsabteilung bei Omega, Claude Baillod, der das Gehäuse entwickelte und George Hartmann, der den Prototyp der Uhr baute. Das Modell war "erschaffen für Männer, bei denen es auf die Sekunde ankommt", wie zum Beispiel Rennfahrer, Sportler, Ingenieure und Wissenschaftler; die Tachymeterskala ist in der Lunette eingraviert und gestattet so eine extrem schnelle Geschwindigkeitsberechung - und gab der Uhr ihren ursprünglichen Namen "Speedmaster". Die Ereignisse späterer Jahre machten aus der Speedmaster später die legendäre "Monduhr".
Diese Uhr ist eine originale Speedmaster Broad Arrow Ref. 2915 und ist mit dem 39 mm wasserbeständigen Gehäuse mit schwarzer Tachylunette ausgerüstet. Sie ist bis 300 km/h gestaffelt und ihr herausragendes Charakteristikum sind natürlich die "Broad Arrow“-Zeiger und das Werk Kaliber 321, das durch eine antimagnetische Weicheisen-Abdeckkappe geschützt ist. Das Zifferblatt besitzt ein aufgelegtes Metall-Omega-Logo anstelle der aufgedruckten Version und einen neuen zierlicheren Omega-Schriftzug, bei dem das "O" and das "G" fast oval sind. Ein weiteres Merkmal ist die schlichte "Swiss Made"-Designation ohne "T" unterhalb von 6 Uhr.
Die "Broad Arrow"-Zeiger wurden 1959 durch Alpha-Zeiger ersetzt und die Llunette machte einer schwarzen, eingesetzten Lunette Platz, die bis 500 km/h gestaffelt war. Der berühmte Astronaut Walter Schirra trug diese verbesserte Referenz CK 2998 bei seinem Weltraumspaziergang während der Mercury 7-Mission.
Die Speedmaster war immer eine der bemerkenswertesten Uhren auf dem Markt. Bei ihrer Einführung 1957 war sie zweifellos ihrer Zeit voraus - der erste wasserabweisende Sport-Chronograph. Die Tatsache, dass sich die Tachymeter-Skala auf der Lunette befindet anstatt auf dem Zifferblatt aufgedruckt, verbesserte die Lesbarkeit des Zifferblattes erheblich und vereinfachte die Berechnung der Geschwindigkeit. Diese bahnbrechende Neuheit wurde nach ihrer Einführung schnell von anderen Uhrenherstellern übernommen; Rolex verwendete sie zum Beispiel bereits in den 1960er Jahren für seine berühmte "Daytona".
Die Speedmaster Broad Arrow ist beschrieben und abgebildet in "Omega - A Journey Through Time", von Marco Richon, S. 596-597, in "Omega Saga", S. 372-374; außerdem in "Omega Sportswatches" von John Goldberger, S. 95-107 (dazu auf dem Einband abgebildet).
#43089
Geh.: sehr gut, Tragespuren
Ziff.: sehr gut, leicht oxidiert
Werk: sehr gut, gangfähig


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