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298
Katalog Nr. 298
Schätzpreis  11.000 - 18.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

John Arnold, London, Invt. et Fecit

, Werk Nr. 63/364, 52 mm, 142 g, circa 1783

Extrem seltener, bedeutender Taschenchronometer "Of The Second Kind" mit "OZ-Unruh" von John Arnold


Geh.: Silber. Ziffbl.: Email. Werk: Vollplatinenwerk, Kette/Schnecke, OZ-Unruh, freischwingende, zylindrische Gold-Unruhspirale, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh.

Zifferblatt und Werk befinden sich hier noch in ausgezeichnetem, unveränderten Originalzustand. Wie so viele Arnold Chronometer wurde auch dieser, wohl in den 1850er Jahren mit einem zeitgemäßen, äußerst massiven Gehäuse versehen. Die Ehrfurcht vor den Arbeiten John Arnolds spiegelt sich in den ständigen früheren Maßnahmen zum Erhalt und Gebrauch seiner Präzisionsuhrwerke wieder.

John Arnold (1736-1799)
Nach seiner Lehrzeit bei seinem Vater in Cornwall liess sich John Arnold 1760 in London nieder. 1764 überreichte er König George III eine Uhr mit Achtelrepetition und Zylinderhemmung, die in einem Ring montiert war. Als Arnold 28 war, wiesen seine Uhren - ob mit Spindel- oder Zylinderhemmung - bereits interessante originelle Bauteile auf, wie z.B. die lineare Temperaturkompensation oder die Minutenrepetition mit 10 Minuten-Stufen (statt der gebräuchlichen 15 Minuten-Stufen). Um 1768 begann Arnold, sich für Marinechronometer zu interessieren. Er führte sein Geschäft ab 1771 in den Adelphi Buildings in der Adam Street, Strand, und experimentierte dort über die nächsten 11 Jahre mit Marinechronometern. 1774 konstruierte Arnold einen Wippen-Chronometerhemmung; 1776 erfand er die Endkurven für die zylindrische Unruhfeder und bezog diese Konstruktion in das Patent für eine Bimetall-Unruhkompensation mit ein, das er 1782 einreichte. Später entwickelte Arnold noch zahlreiche weitere Unruh-Konstruktionen wie Doppel-T, Doppel-S, Z, O-Z, und U. Arnold, der ab 1783 Mitglied in der Gilde der Uhrmacher war, war der Erste, der den Begriff "Chronometer" im heutigen Sinn verwandte und es außerdem verstand, Harrisons Konstruktionen für den praktischen Gebrauch zu vereinfachen. 1787 ging Arnold mit seinem Sohn John Roger eine Partnerschaft ein und änderte den Firmennamen in "Arnold & Son" (Arnold & Sohn); die Firma trug diesen Namen bis zu seinem Tod.
#43314
Geh.: sehr gut, leichte Tragespuren
Ziff.: sehr gut, Haarrisse
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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