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Katalog Nr. 143
Rigonaud invenit et fecit, 58 mm, 116 g, circa 1800

Hochfeine, extrem seltene Spindeltaschenuhr mit Datum und Schlangenautomat "Adam und Eva im Garten Eden"
Geh.: 18Kt Gold. Ziffbl.: Email, polychrom bemalt. Werk: Vollplatinenwerk, Kette/Schnecke, dreiarmige Messingunruh.

Im Sekundentakt von der Schlange im umlaufenden Ausschnitt bedrängt sehen wir Adam und Eva unter dem Apfelbaum - umgeben von allerlei Getier in zartester Email-Malerei. Die untere Hälfte gehört dem Stundenring mit der bei Spindeltaschenuhren seltenen Datumsanzeige.

Der französische Uhrmacher, Händler und Bankier Jean Claude Rigonaud wurde um 1764 in Dole als Sohn von Claude Rigonaud und Marie (Anne Françoise) Ramboz geboren. Er signierte seine Uhren mit "Claude Jean", "Claude Nicolas Julien" und "Nicolas Claude Rigonaud".
Jean Claude Rigonaud heiratete 1788 Marie Judet (1758-1816) in Limoges, Haute Vienne, Limousin. Er war Eigentümer zahlreicher Immobilien in Limoges und in Isle, Chateau de la Chabroulie, südlich von Limoges. Jean Claude Rigonaud war der Onkel von Jean Baptiste Tarneaud (1783-1867) welcher ab 1808 mit Jean Claude zusammenarbeitete und Bankier wurde. Der Vater von Jean Baptiste Tarneaud war verheiratet mit Marie Judet (1761-1840) einer Schwester von Marie Judet (1758-1816), der Ehefrau von Jean Claude. Jean Baptiste Tarneaud gründete 1809 die "La Banque Tarneaud".
Jean Claude Rigonaud verstarb am 2. September 1832 in Limoges.
Quelle: www.watch-wiki.org/index.php?title=Rigonaud,_Jean_Claude, Stand 07.11.2016
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