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195
Katalog Nr. 195*
Schätzpreis  180.000 - 220.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

BULGARI, Rom / Jaeger-LeCoultre, Fabrique En Suisse

, Werk Nr. 957073, Geh. Nr. 116942, Cal. 496, 430 mm, 210 g, circa 1967

Bedeutende, museale "Serpenti" Armbanduhr in Gold, mit polychromer Emaillierung und auffallenden gelben Saphiren – mit Originalschatulle, Authenzitäts-Expertise Nr. 21283 des "Istituto Gemmologico Nazionale" ("Nationales gemmologisches Institut") in Rom und Expertise des Juweliers ILLARIO, Valenza über den Verkauf dieser Uhr in den 1960er Jahren


Geh.: 18Kt Gold, polychromes Email (rot, schwarz, türkisblau, grün und weiß), gelbe Saphire, rückseitig auf dem Schlangenkopf signiert "BULGARI". Ziffbl.: versilbert, aufgelegte Goldindizes/arab. Zahlen, signiert "Jaeger-LeCoultre, Fabrique En Suisse / Bulgari, Swiss", Goldzeiger. Werk: Miniatur-Brückenwerk, rückwärtiger Aufzug.

In den 1960er Jahren schlossen sich das Schweizer Uhrenhaus Jaeger-LeCoultre und Bulgari, der italienische Hersteller von Luxusschmuck und -produkten zusammen um eine auf 100 Stück limitierte Serie von spektakulären Email-Schmuckarmbanduhren mit Juwelen herauszubringen. Das vorliegende Exemplar ist eins der am besten erhaltenen Armbänder aus dieser Reihe – eine Schlange, die sich als "Serpenti" Armband um das Handgelenk schlingt. Die Glieder des Schlangenkörpers sind mit Email in rot, türkis, schwarz, grün und weiß belegt, als Augen der Schlange wurden gelbe Saphire eingesetzt. Das scharnierte Maul der Schlange öffnet sich und erlaubt den Blick auf die runde Uhr im Goldgehäuse mit versilbertem Zifferblatt.

Bulgari hatte bereits in den späten 1940er Jahren Uhren in Schlangenform mit Uhrwerken berühmter Hersteller wie JaegerLe-Coultre, Audemars Piguet und Vacheron Constantin vorgestellt. Man wollte damit an die beliebten Schlangenarmreifen anknüpfen, die Bulgari erstmals während der Art Deco-Periode herausgebracht hatte; eine Reihe von unterschiedlichen "Serpenti" Uhren wurden seither entworfen und produziert.

Diese Schlangenuhren und ihre Nachfolger tragen den Namen "Tubogas" (Gasrohr) – nach dem speziellen Herstellungsverfahren, bei dem zwei lange Metalldrahtstreifen ohne Löten zu einer Kette zusammengefügt werden, so dass der Körper beweglich und geschmeidig bleibt. Bulgari nutzt dieses Verfahren seit den 1950er Jahren und hat eine ganze Reihe von Colliers, Armbändern, Ringen und Uhren auf diese Weise hergestellt. Die vielfarbige Emaillierung wurde äußerst kunstvoll ausgeführt indem individuelle, von Hand aus Blattgold gefertigte Elemente sorgfältig mit Email belegt wurden. Danach werden die einzelnen Teile miteinander verschraubt. Einige der Uhren tragen Bezeichnungen wie "Milchschlange" oder "langnasige Schlange", nach der Schlangenart, von der dieses spezielle Design inspiriert war.

Für eine Darstellung ähnlicher Email-Schlangen Designs aus der Bulgari Heritage Collection um 1967, siehe "Bulgari: Serpenti Collection" von Marion Fasel, sowie "Bulgari - 125 Years of Italian Magnificence" von Amanda Triossi, Rom 2010, Seiten 212-217 und 362-364.
#43395
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig


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