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423
Katalog Nr. 423
Schätzpreis  40.000 - 60.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Christian Klings, Dresden

, Werk Nr. 2, 46 mm, 78 g, circa 2015

Einzigartige Herrentaschenuhr - Tourbillon mit selbstanlaufender Chronometerhemmung. Mit Mondphase, Gangreserveanzeige und kleiner Sekunde mit Sekundenstopvorrichtung - Tourbillon Nr. 2 - mit Originalschatulle


Geh.: 18Kt Gold, rückseitig verglast. Ziffbl.: Silber, handgravierte Zahlen. Werk: Brückenwerk, feinster spiegelpolierter Tourbillon-Stahlkäfig, Goldschrauben-Komp.-Unruh.

Christian Klings entwickelte eine selbstanlaufende Chronometerhemmung über ein zusätzliches, mit dem Räderwerk verbundenes Federpaar, welches die Unruh verriegelt sobald die Aufzugsfeder abgelaufen ist. Nach dem Aufziehen entsperrt die Bewegung des Räderwerks die Feder und gibt damit Unruh frei - eine Leistung, die bisher in dieser Art nicht möglich war.

Christian Klings wurde 1957 in Dresden geboren und ist ein hochtalentierter Ausnahmekünstler, der Armbanduhren-Unikate mit unterschiedlichen Komplikationen schafft. Die Herstellung dieser Meisterwerke erfordert sowohl außergewöhnliche technische Fähigkeiten wie auch eine einzigartige Begabung. Die manuelle Anfertigung von Armbanduhren mit traditionellen Werkzeugen des Uhrmacherhandwerks benötigt sehr viel Feingefühl. Die Details seiner Konstruktion sind durch den Schauboden und oftmals auch über die Frontseite der Uhr gut zu erkennen. Einige seiner Entwürfe und Entwicklungen wie z.B. der Tourbillon Nr. 7 oder stoßgesicherte Variationen der Wippenchronometerhemmung in Armbanduhren gehören zweifellos zu den schwierigsten Konstruktionen in der Uhrmacherkunst - einige seiner hochkomplizierten Kreationen mögen für einen Forscher sogar noch von größerem Interesse sein als für einen Uhrensammler.

Bereits als Kind entwickelte Christian ein starkes Interesse an technischen Dingen und versuchte, ihre Mechanik zu erforschen. Im Alter von 11 Jahren erhielt Christian von seinem Vater eine Uhrmacherdrehbank - von da an ließen Uhren ihn nicht mehr los. Mit 16 begann Christian eine Uhrmacherlehre, die er mit ausgezeichneten Ergebnissen abschloss. Bald darauf eröffnete er ein eigenes Geschäft zur Restaurierung von historischen Uhren. Ab 1996 baute er dann seine eigenen Uhren mit verschiedensten Komplikationen.

Christian Klings‘ Erfindungsgabe und seine Handwerkskunst erinnern an den schöpferischen Tatendrang im Uhrmacherhandwerk des 17. und 18. Jahrhunderts. Oftmals erfordert der Entwurf neuer mechanischer Konstruktionen ausgedehnte Forschungen und Testreihen im Vorfeld; Christian kreirt vorzugsweise einzigartige Unikate - seine Arbeit beschränkt sich daher darauf, die Nachfrage der Uhrensammler zu befriedigen.
Quelle: www.christianklings.com
#43841
Geh.: neuwertig
Ziff.: neuwertig
Werk: neuwertig, gangfähig


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