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266
Katalog Nr. 266
96.
Schätzpreis  4.500 - 7.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

G. Gerstenberger, Glashütte i/Sa

, Werk Nr. 204, 180 x 175 x 180 mm, circa 1950

Glashütter Schiffschronometer mit 56h Gangreserve


Geh.: Eiche. Ziffbl.: versilbert. Werk: Messingwerk, Kette/Schnecke, Federchronometerhemmung nach Thomas Earnshaw, Griesbach-Chronometerunruh mit 4 Gewichten und 2 Schrauben.

Ein feines, sachliches Modell des berühmten Glashütter Uhrmachers in bestem Erhaltungszustand, dem leider im Laufe der Jahre der originale Schlüssel abhanden gekommen ist.

Gustav Gerstenberger wurde 1886 in Breslau geboren, wo er auch seine Lehre zum Uhrmacher absolvierte. Ab 1905 besuchte er die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte und arbeitete für mehrere Jahre bei J. Assmann, wo er seine Fertigkeiten noch verfeinerte. Er wechselte 1909 in die damals aufstrebende Firma Glashütter Präzisionsuhrenfabrik. Technisch höchst interessiert, besuchte er die Abendvorlesungen Prof. Strassers. In den Jahren von 1912 bis 1914 arbeitete er bei IWC Schaffhausen und widmete sich nach seinem Rückgang nach Glashütte als freier Mitarbeiter bei A. Lange & Söhne ganz der Chronometrie. Gustav Gerstenberger starb 1983 in der Nähe von Dresden.
Gustav Gerstenberger ist einer der Männer, der die mechanische Präzsisionsuhr zu seinem Lebensinhalt machte. Er hatte das Glück, bis zum Zeitalter der Quarzuhren die feinsten Uhren zu vervollkommnen und sie zu höchstmöglichen Gangleistungen zu bringen.
Lit.: Kurt Herkner, "Glashütte und seine Uhren", Dormagen 1978.
#45440
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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