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29
Katalog Nr. 29
96.
Schätzpreis  5.500 - 8.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

John Bushman, London, Höhe 440 mm

, circa 1700

Stockuhr mit Stundenselbstschlag, Viertelstundenrepetition, Wecker und Datum


Geh.: Holz, ebonisiert, Messing. Ziffbl.: aufgelegter, versilberter Ziffernring, vergoldeter Messingfond. Werk: Rechteckformwerk, vergoldet, aufwändig floral handgraviert, 2 x Kette/Schnecke, Spindelhemmung, Viertelstundenrepetition mit 5 Hämmern auf 5 Glocken, Stundenschlag mit zusätzlichem Hammer auf Glocke.

Das ebonisierte, profilierte Korpus erhebt sich auf vier Messing Konsolenfüßen. Front- und Rückseite ist verglast, ihre Zwickel und die Seiten durchbrochen gearbeitet und mit grüner Seide hinterlegt. Invertierter Dachaufsatz, die Ecken verziert mit vier Urnen, massiver Messingtragegriff.
Aufwändig gestaltetes Zifferblatt mit versilbertem Ziffernring mit römischen Stunden und vergoldetem, mattierten Zentrum mit Datumsfenster und Signaturplakette. Zusätzlicher, versilberter Stundenziffernring mit zentraler Weckerscheibe und Öffnung für Scheinpendel darüber. Links versilberter Ring für Strike/Silence, rechts versilberter Ziffernring für Sekunde. Vergoldeter Messingfond mit aufgelegten Ranken, Putti und Köpfen.

John Bushman (auch Buschman oder Buschmann) wurde 1661 in Augsburg geboren. Als Johannes Busshman heiratete er 1690 in der Christ Church in London die 23-jährige Mary Wyatt. 1692 wurde er als Bruder in die Uhrmachergilde von London aufgenommen und erhielt 1720 den Rang eines Assistenten. Soweit bekannt, arbeitete Bushman bis 1725. Er ist in dem Buch "Merkwürdige Reisen durch Niedersachsen Holland und Engelland" von Zaccharias Konrad Uffenbach, erstmals publiziert 1753, als ebenso guter Uhrenhersteller wie Daniel Quare oder Thomas Tompion erwähnt: "Er ist ein gar bescheidener, mannierlicher und ansehnlicher Mann, der noch gar wohl teutsch spricht und von dem man nicht betrogen wird"! Mehrere Uhren mit Schlangenautomat sind von ihm bekannt.
#45506
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, restaurierungs­bedürftig, Umbauten


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