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103
Katalog Nr. 103*
96.
Schätzpreis  22.500 - 28.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Dimier & Cie. à Genève, 62 mm, 146 g

, circa 1840

Beeindruckende, mit Halbperlen besetzte Email-Taschenuhr mit Zentralsekunde für den chinesischen Markt - "Frühlingsblumenbouquet"


Geh.: Silber, vergoldet, polychromes Email, Halbperlen, Werksverglasung. Ziffbl.: Email. Werk: Brückenwerk, Stahl, poliert, Schlüsselaufzug, fliegendes Federhaus, chinesische Duplexhemmung, Stahl-Hemmrad mit doppelten Ruhezähnen, dreiarmige mit Rubinen besetzte Stahlunruh.

Das feinst bemalte Emailmedaillon auf der Rückseite ist von höchster Qualität und zeigt eine filigrane Blumenkomposition aus Rosen, Tulpen, Stiefmütterchen und anderen Frühlingsblumen auf rosafarbenem Grund. Die Lunetten auf beiden Seiten sind mit Halbperlen besetzt, ebenso der Pendant und Bügel.

Dimier & Cie. wurde in Genf im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts von Jean Antoine Dimier (1795-1863) gegründet. Spätere Aufzeichnungen zeigen, dass die Firma um 1835 in der Rue Croix d'Or 27 ansässig war. Dimier spezialisierte sich auf die Herstellung von Miniatur-Taschenuhren aus Gold oder vergoldetem Messing, oft mit floralem Emaildekor und Perlenbesatz für den Export nach China. Unter den Uhren, die im 19. Jahrhundert für den chinesischen Markt produziert wurden, galten die Miniatur-Taschenuhren Dimiers als Rarität. In der Regel bevorzugten chinesische Käufer Uhren von beeindruckender Größe.
Dimiers Söhne Charles-Louis (1822-1896) und Auguste-Antoine (1824-1891) absolvierten das College von Genf und lernten die Kunst der Uhrmacherei in La Chaux-de-Fonds. Um 1846 gingen sie nach Fleurier, wo Auguste als Uhrmacher und sein Bruder Charles als Verkaufsdirektor tätig waren. Um 1847 zog Charles nach Kanton (heute Guangzhou im Süden Chinas) und gründete dort Dimier & Cie. Im Jahre 1860 kam dieses Geschäft zum Erliegen, vermutlich wegen des Krieges in China. Schließlich kehrte Charles in die Schweiz zurück. 1862 verlegten die Brüder Dimier das Geschäft von Fleurier nach Genf.
Quelle: "La Montre Chinoise" von Alfred Chapuis, Geneve-Paris 1983, Seite 145f.
#45939
Geh.: sehr gut, leichte Kratzer, Perle fehlt
Ziff.: sehr gut, Haarrisse, kleine Abplatzung
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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