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Katalog Nr. 207* (99. Auktion)
Alexandre-Jean-Marie Leferre / Pierre-Victor-Nicolas de Malliée zugeschrieben, Paris, 75 x 56 x 30 mm, 141 g, circa 1780/1840

Exquisite, extrem seltene Golddose mit zweifarbigem Golddekor und Hinterglasmalerei - mit Saffianleder Schatulle
Geh.: 20Kt Gold, Hinterglasmalerei, Meistermarke "AL" (Alexandre-Jean-Marie Leferre), Paris, zwei spätere französische Garantiestempel für Gold nach 1838.

Der Deckel, Boden und die Seiten dieser ovalen "à cage" Golddose sind mit sechs Hinterglasminiaturen verziert, innerhalb zweifarbiger, rankenverzierter Goldmontierungen. Sie zeigen ländliche Szenen an Häfen und Flussufern mit Figurenstaffagen und Gebäuden.

Pierre-Victor-Nicolas de Malliée (tätig 1748-1785) war ein auf ländliche Szenen spezialisierter, sehr bekannter Hinterglasmaler. Hierbei bediente er sich einer komplexen Technik, bei der mit Ölfarbe auf Taft oder Seide gemalt wurde und mit Hilfe eines lichtdurchlässigen Klebers das Gemälde unter einem schützenden Glas befestigt wurde.

Alexandre-Jean-Marie Leferre (vor 1806 bis 1838) entstammte einer bekannten Familie von Goldschmieden in Paris und war eines ihrer berühmtesten Mitglieder. Er stellte hauptsächlich Portraitdosen im Stil vergangener Jahre her, schuf jedoch auch die sogenannten "à cage" Dosen in der Stilrichtung des 18. Jahrhunderts; zwei dieser mit Montierungen versehenen Dosen befinden sich in der Sammlung des Louvre und sind mit Vernis Martin-Feldern und europäischer Lackkunst verziert.
Schätzpreis  27.000 - 40.000 €

Realisierter Preis 42.200 €
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