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Katalog Nr. 155 (99. Auktion)
Vermutlich Augsburg, Höhe 320 mm, circa 1630

Vergoldete Kruzifixuhr mit Stackfreed und Stundenselbstschlag - ein seltenes, frühes Beispiel einer später "cercles tournants" bezeichneten Uhr
Geh.: Kupfer, feuervergoldet. Ziffbl.: feuervergoldete Kugel mit Bronze Ziffernring. Werk: rundes Messing-Vollplatinenwerk, 2 Federhäuser, 1 Hammer / 1 Bodenglocke, Spindelhemmung, innenverzahnte Schlossscheibe, Stackfreed, dreiarmige Eisenunruh noch ohne Spirale.

Der gekreuzigte Christus zwischen den Figuren der Jungfrau Maria und Johannes dem Täufer, darüber der Kreuzestitel INRI und das als Kugel geformte Zifferblatt. Die Figurengruppe steht auf einer runden, mit gravierten Blüten verzierten Plinthe mit Scharnier. Auf der Unterseite befindet sich das Werk. Der geschwungene, mit Bandelwerk und Granatäpfeln gravierte, runde Sockel mit eingebauter Glocke wird umschlossen von einem Bogengang. Das frühe Werk mit Stackfreed ist aufwändig verziert mit aufgelegten Ranken, die dreiarmige Eisenunruh mit einem krokodilähnlichen Geschöpf.

Die größte Gruppe innerhalb der Uhren mit religiöser Thematik bilden die Kruzifixuhren. Dies liegt an der zeitgenössischen "Memento Mori" Symbolik, als mahnendes Sinnbild der Vergänglichkeit. Innerhalb eines Jahrhunderts wurden zahlreiche Stücke in verschiedenen Ausführungen geschaffen. Bei den meisten wird der gekreuzigte Christus von Maria und dem Evangelisten Johannes begleitet, am Fuße des Kreuzes liegen gekreuzte Gebeine und ein Totenschädel, in einzelnen Fällen dagegen ist Christus allein dargestellt.
Schätzpreis  10.000 - 15.000 €
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