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Katalog Nr. 169 (99. Auktion)
Jean Baptiste Baillon à Paris, Werk Nr. 785, 112 mm, circa 1740

Frühe, attraktive französische Kutschenuhr mit Wecker
Geh.: Silber, Gehäusemacher-Punzzeichen "PBV", große integrierte drehbare Scheibe als Aufzugabdeckung. Ziffbl.: Email. Werk: Vollplatinenwerk, Kette/Schnecke, 2 Federhäuser, 1 Hammer, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh.

Jean-Baptiste Baillon (de Fontenay) war ein sehr berühmter und einer der reichsten Uhrmacher in Paris im 18. Jahrhundert. 1727 wurde er zum Uhrmachermeister ernannt. Seine eigene Manufaktur befand sich in Saint-Germain-en-Laye, wo verschiedene Uhrmacher für ihn arbeiteten, was für die damalige Zeit ziemlich außergewöhnlich war. Die Fabrik stand unter der Leitung von Jean Jodin (1715-1761), wurde aber 1765 geschlossen. Ferdinand Berthoud war damals von Baillons Werkstatt, Geschäftsgröße und hervorragenden Qualität sehr beeindruckt. 1753 schrieb Berthoud über Baillons Geschäft "Es ist momenthan das Schönste und Reichste Uhrengeschäft. Diamanten wurden nicht nur auf Taschenuhren verwendet sondern sogar auf Großuhren". Baillon wurde um 1770 Uhrmacher am Hof von Königin Marie Antoinette, "Premier Valet de Chambre and Valet de Chambre-Horloger Ordinaire de la Dauphine to Marie-Antoinette". Jean-Baptiste Baillon verstarb aussergewöhnlich reich im Jahre 1772. Sein Vermögen belief sich auf 384.000 Livres. Exemplare von seinem Werk befinden sich u.a. in Museen in Paris, Toulouse, Brüssel, Florenz, London und New York. Quelle: http://watch-wiki.de/index.php?title=Baillon,_Jean_Baptiste_(3), Stand 22.03.2011.
Schätzpreis  12.000 - 22.000 €

Realisierter Preis 13.800 €
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