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85
Katalog Nr. 85
Katalog Nr. 85
Schätzpreis  90.000 - 250.000 €
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A. Lange & Söhne Glashütte B/Dresden

, Werk Nr. 82019, Geh. Nr. 82019, 60 mm, 187 g, circa 1925

Extrem seltene und historisch interessante Glashütter Savonnette mit Minutenrepetition und "Grande / Petite Sonnerie" Selbstschlag, gefertigt in Qualität 1A mit Lange-Stammbuchauszug - Geschenk A. Hitlers an H. Göring zu Weihnachten 1934


Geh.: 18Kt Gold, Gehäuseform "Louis XV", Widmungsgravur. Ziffbl.: Email. Werk: 3/4-Platinenwerk, 2 Hämmer / 2 Tonfedern, 2 Federhäuser, Goldschrauben-Komp.-Unruh.

Diese große und schwere Savonnette ist eine von nur vier(!) Taschenuhren mit Grande / Petite Sonnerie Selbstschlag und somit eines der seltensten Stücke von Lange und Söhne überhaupt.

Christian Pfeiffer-Belli schreibt über diese Uhr und ihre Geschichte:

Die letzte dieser vier Uhren ist jene jetzt angebotene Savonnette in einem Ludwig XV.-Gehäuse, ihr damaliger Preis (1925) betrug 4.000 Mark. Der Käufer, in den Lange Unterlagen verzeichnet, war der Chemnitzer Konzessionär Otto Pohland, der die Uhr aber wieder an die Firma Lange & Söhne zurück verkaufte. Leider sind auch der Grund des Verkaufs und der Preis nicht in den Büchern verzeichnet. Als zweiter Verkauf, diesmal mit graviertem Savonnette-Gehäuse (Wappen von Hermann Göring) zu einem Preis von 2.475 Mark abzüglich 10 % Rabatt. Auf dem Innendeckel ist graviert "In herzlicher Freundschaft zum Weihnachtsfest 1934 A. Hitler". Der Käufer war damals das Uhrengeschäft A. Lünser, Berlin, der laut der Aufstellung von W. Becker in Klassik Uhren, Glashütte damals XXII eine von fast 90 A. Lange Uhren an die Reichskanzlei verkaufte. Bei diesem Preis muss der Erstkäufer aus Chemnitz Geld verloren haben, bei einem damaligen Einkaufspreis von 4.000 Mark. Jetzt stellt sich mir noch die Frage, woher kommen die Werke, ein silbernes Werk, vermutet wird L.E. Piguet, aber auch LeCoultre scheint möglich. Als Blanc (Rohwerk) geliefert und in Glashütte finissiert oder komplett mit Glashütter Hemmung und den Schliffen auf den Platinen? In R. Meis "A. Lange & Söhne, eine Uhrendynastie aus Dresden" aus 2011 sind auf Seite 294/95 vorzügliche Bilder abgebildet. Es gibt auch eine sehr schöne Unterzifferblattkadratur. Ein Genfer Auktionshaus verauktionierte diese Uhr am 14. Mai 2006, bei einem Limitpreis von 500.000 bis 600.000 sfr, Endpreis waren 760.900 sfr inklusive Aufgeld. Ich bin sehr gespannt welchen Preis die Uhr jetzt in der Novemberauktion erreichen wird.

Zusätzliche Informationen zu dieser Uhr finden Sie unter "News" auf unserer Webseite: uhren-muser.de/news
#52133
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen

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