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211
Katalog Nr. 211
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Schätzpreis  1.700 - 3.500 €
Realisierter Preis 17.500 €
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Konvolut von 5 Sonnenuhren



Jacques Le Maire à Paris au genie, 56 x 75 mm, 51 g, circa 1700



Äquatoriale "Butterfield" Sonnenuhr
Geh.: Silber, handgravierte rechteckige Grundplatte, umklappbares fein graviertes Schattendreieck mit Scharnier, in Grundplatte eingelassener Kompass, Skala eingestellt auf den 43° Breitengrad, auf der Rückseite sind die geographischen Breiten einer Reihe von französischen und anderen europäischen Städten aufgeführt. Ziffbl.: konzentrisch angeordnete retrograde röm. Stundenskala.

Das Butterfield-Zifferblatt ist eine Art semi-universales horizontales Zifferblatt, das erstmals in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hergestellt wurde. Es verdankt seinen Namen dem britischen Instrumentenmacher Michael Butterfield, der in Paris lebte und arbeitete. Diese Art von Instrument existierte jedoch bereits, bevor Butterfield seine Werkstatt in Paris eröffnete und wahrscheinlich war nur der auffällige Vogelzeiger seine eigene Innovation. Butterfield-Zifferblätter haben generell entweder eine oktagonale oder ovale Form und besitzen fast immer drei oder vier verschiedene Stundenskalen. Jede dieser Stundenskalen wird mit einem Breitengrad markiert, für den diese Skala verwendet werden kann - die Stundenwinkel ändern sich für verschiedene Breitengrade und deshalb kann eine Skala nicht für Breitengrade eingesetzt werden. Üblicherweise werden diese Stundenskalen für Breitengrade eingestellt, die 3-5 Grad voneinander entfernt liegen; für Breitengrade, die dazwischen liegen wird die nächste Skala verwendet; es wird davon ausgegangen, dass die Differenz zwischen den Stundenwinkeln zu gering für signifikante Unterschiede ist. Damit das Zifferblatt in verschiedenen Breitengraden verwendet werden kann, muss der Winkel des Schattendreiecks verstellbar sein. Das Schattendreieck selbst ist mit einer Breitengradskala markiert und es kann mit einem Zeiger bewegt werden, der den Winkel des Breitengrads an der Skala anzeigt. Die am weitesten verbreitete Art von Zeiger war die in Form eines Vogels, dessen Schnabel als Spitze dient. Die Form des Vogels veränderte sich nur geringfügig innerhalb der etwa 120 Jahre, in denen diese Art von Zifferblatt populär war. Man nimmt an, dass sie nach Ende des 18. Jahrhunderts nicht mehr hergestellt wurde.
Literatur: National Maritime Museum
#52302
Geh.: gut, Tragespuren, fehlende Teile

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