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Auktionen Dr. Crott 90. Auktion D

238 Phil(ip) Graezl, Linz, 77 mm, 432 g, circa 1720 Seltene Doppelgehäuse-Karossenuhr mit Viertelstundenrepetition Geh.: Aussengehäuse - schildpattbezogen, Ziernägel, Silberbeschlag, Kordeldekor, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, die Rückseite und der Rand auf der Vorderseite durchbrochen gearbeitet und fein floral handgraviert, Bodenglocke, Schnurzug für Repetition, großes Außen- scharnier. Zffbl.: Champlevé, eingelegte radiale röm. Stunden, signiert, gebläute Fleur-de-Lys-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, aufgelegte, gravierte, floral durchbrochen gearbeitete Zierelemente, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, ägyptische Werkspfeiler, graviertes Federhaus, 2 Hämmer, Spindelhemmung, dreiarmige Stahlunruh, feinst floral gravi- erter, durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben. Philip Gräzl/Graet Philip Gräzl wird als Kleinuhrmacher in Linz das erste mal 1719 erwähnt. In den Jahren 1720, 1730, 1737 und 1741 arbeitete er für Graf Thürheim. Gräzl starb 1744. Quelle: Jürgen Abeler, “Meister der Uhrmacherkunst”, 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 188. 39468 G: 2, 10 Z: 2 W: 2, 41, 51 11.000 - 13.000 EUR 13.800 - 16.300 USD 110.000 - 130.000 HKD

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