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Auktionen Dr. Crott 90. Auktion D

Rolex “Cosmograph Oyster Daytona” – sog. “Paul Newman” Als das Unternehmen Rolex die verschraubbaren Drücker einführte, verlieh dies seinen Uhren einen unmittelbaren Vorteil gegenüber denjenigen seiner Mitbewerber. Die verschraubbaren Drücker konnten nicht versehentlich betätigt werden und gaben so der Uhr eine zusätzliche Wasserfestigkeit; allerdings konnte die Chronographenfunktion unter Wasser nicht benutzt werden. Die neue Entwicklung wurde von den Rolex-Kunden auf Anhieb angenommen und die so ausgestatteten Modelle erwiesen sich als ungemein erfolgreich. Die Daytona Modelle begannen etwa ab 1988 zu echten Sammlerstücken zu werden, als die Automatik- Werke auf den Markt kamen; manche Rolex-Liebhaber wandten sich daraufhin den altmodischen Modellen mit Handaufzug zu. Dazu kam, dass der Nachschub des von Zenith hergestellten “El Primero”-Kalibers nur langsam funktionierte und man die Nachfrage am Markt nach den neuen Uhren stark unterschätzt hatte - so sahen sich die Käufer plötzlich mit außergewöhnlich langen Lieferzeiten konfrontiert. Natürlich waren es die Modelle mit Handaufzug, die die Herzen der Sammler besonders hoch schlagen ließen; ein ausgezeichnetes Beispiel hierfür sind die verschiedenen Ausführungen der “Paul Newman”. Am begehrtesten war das Modell mit schwarzem Fond und verschraubbaren Drückern; kaum mehr als ein Dutzend dieser Uhren sind überhaupt jemals in öffentlichen und privaten Verkäufen aufgetaucht, so dass sie zweif- ellos die Krönung jeder bedeutenden Sammlung von Daytonas auf der Welt darstellen. Diese Uhr ähnelt technisch den späten Versionen der Daytona mit normalen Drückern, besitzt aber die für die Referenz 6263 typische “Oyster”-Darstellung, bei welcher die Anordnung auf dem Zifferblatt “Rolex / Cosmograph / Oyster” zeigt, anstatt wie gewöhnlich “Rolex / Oyster / Cosmograph”. Auch die weißen Paul Newman-Zifferblätter tragen die herkömmliche Anordnung. Die Anstoßglieder des Armbands tragen die Nummer 71N. Das Zifferblatt hebt sich außerdem durch seine markante Schrift von anderen Paul Newmann- Zifferblättern hervor; das “R” ist größer und die Serifen sind ausgeprägter als sonst (mit Ausnahme einiger seltener Zifferblätter, die für die Referenzen 6262 und 6264 hergestellt wurden). Die wenigen schwarzen Paul Newmann-Modelle der Referenz 6263, die bisher auf den Markt kamen, besitzen genau wie die vorliegende Uhr ausnahmslos sehr niedrige Seriennummern - es lässt darauf schließen, dass diese Art der Gestaltung nur für wenige ausgesuchte Modelle verwendet wurde und dass es sich bei einigen davon um die frühen 6263 Referenzen handelt. Man darf also sagen, dass dieses exquisite Stück die charakteristischen Züge der ersten Serien aufweist: ausgestattet mit Kaliber 727, Gehäuseboden versehen mit dem Stempel 6239, und Lunette und Gehäusekorpus aus vorangegangenen Modellen weiterentwickelt. 39087 G: 2, 10 Z: 2 W: 2, 41, 51 250.000 - 500.000 EUR 312.500 - 625.000 USD 2.500.000 - 5.000.000 HKD

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