Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Auktionen Dr. Crott 90. Auktion D

366*365* Samuel Cotes, 74 x 56 x 34 mm, circa 1770 Seltene Louis XVI Schnupftabakdose mit Goldmontierungen und Miniaturportrait eines noblen Herrn, signiert “S. Cotes, 1766” Geh.: 20Kt Gold und Schildpatt, Gehäuseherstellerpunze unleserlich, Gebühren- und Quittungsstempel Julien Alaterre (1768 - 1775), Zunft- Jahrespunze “G” für die Jahre 1770-1771. Oval, scharnierter Deckel, zentrales, ovales Medaillon unter Glas mit Bein- Miniaturportrait. Brustbild eines noblen nach rechts gewandten Herrn mit Puderperücke, rotem Gewand, einem weißen Halstuch und Krawatte. Signatur in der rechten unteren Hälfte “S. Cotes 1766”. Gravierter Kordel- Goldrand, Wandung allseitig mit aufgelegtem Piqué posé Streifendekor in Rotgold, floral gravierte Leiste zum Öffnen des Gehäuses. Im Innendeckel ovales Beinmedaillon unter Glas mit gravierter Stadtansicht, monogram- miert unten links “HN”. Samuel Cotes (1734-1818) Cotes war als Portraitmaler bekannt; auch seine Kreideportraits wurden hoch geschätzt. Cotes malte seine Miniaturen auf Email und auf Elfenbein und stellte seine Werke von 1760 bis 1789 sowohl bei den Ausstellungen der Künstlervereinigung “Incorporated Society of Artists” aus (deren Mitglied er war), als auch bei der Königlichen Akademie. Er starb 1818 in Chelsea. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Samuel_Cotes, Stand 27.09.2014 39716 G: 2, 10 9.500 - 12.000 EUR 11.900 - 15.000 USD 95.000 - 120.000 HKD Paris, 61 x 23 mm, circa 1780 Seltene Schildpatt Präsentdose mit Miniaturportrait einer jungen Dame Geh.: Schildpatt und zweifarbige Goldmontierungen, Gehäusehersteller- punze unleserlich, Gebührenstempel Jean-Baptiste Fouache (1775 - 1781), Quittungsstempel Julien Alaterre (1768 - 1775), Zunft-Jahrespunze “Q” von 1779-1780. Rundes Gehäuse mit losem Deckel, im Zentrum unter Glas hochfeines Emailportrait einer nach links gewandten Dame im blauen Kleid mit hochgestecktem, lockigen, dunkelblonden Haar, umgeben von einem Fond aus gewebten, dunkelblonden Haaren; grüngoldene Lorbeerrankenbordüre, die Seitenränder mit Goldperlendekor. Die Haarlocke In Mode kam der Haarschmuck erst so richtig im 18. und 19. Jahrhundert, als Liebe und Freundschaft mit solchen Erinnerungsstücken gepflegt wurde. Die gefühlsmäßige Bedeutung stand im Vordergrund, in der Zeit der Empfindsamkeit galt eine so persönliche Gabe viel. So sind die meisten dieser frühen Haarschmuckstücke Gaben von den eigenen Haaren. Der Ursprung der Haarverarbeitung in dieser Zeit lag in England und fand während des Klassizismus und des Biedermeiers, in der Blüte des Andenken- und Freundschaftskultes, in ganz Europa Verbreitung. Quelle: http://www.museum-isny.de/m_archiv_haar.htm, Stand 19.09.2010 39713 G: 2, 31 5.500 - 7.500 EUR 6.900 - 9.400 USD 55.000 - 75.000 HKD

Seitenübersicht