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Auktionen Dr. Crott 90. Auktion D

400 Japy, Werk Nr. 3533, Höhe 490 mm, circa 1810 Dekorative Empire Pendule mit Halbstundenselbstschlag “Triumph- wagen der Liebe” Geh.: Bronze, feuervergoldet; vollplastisch gearbeitete Figur Amors in einer mit einem Drachen verzierten zweispännigen Biga, mit bewegt gestalteten Pferden. Ein Emailziffernring mit Stundenziffern bildet das Rad, hinter den Holzspeichen wird das skelettierte Uhrwerk sichtbar. Rechteckiger Sockel auf vier verzierten Scheibenfüßen mit Reliefszene: Der Sonnengott Apoll/Helios durchfährt den Himmel in einem von vier Pferden gezogenen Wagen. Er wendet sich zurück zu einer Muse. Ihm vorauseilend der Götterbote Merkur. Zffbl.: Emailziffernring, radiale röm. Zahlen, Breguet-Zeiger. Werk: rundes Messing-Vollplatinenwerk, signiert, 2 Federhäuser, 1 Hammer / 1 Glocke, 8-Tage-Werk, Schlossscheibe, Kurzpendel. Eine nahezu identische Pendule ist abgebildet und beschrieben in Elke Niehüser, “Die Französische Bronzeuhr”, München 1997, S. 103. “Der Sonnengott Apoll/Helios durchfährt den Himmelskreis mit wolken- wirbelnder Schnelligkeit. Wie in einem Triumphzug eilen ihm ein geflü- gelter Genius mit üppig gefülltem Korb und der Götterbote Merkur voraus. Zu seinem Gefolge gehört die schreibende Muse, die von den Attributen ihrer Schwestern umgeben ist, ein Putto hält den Lorbeerkranz. Apollo zeigt sich so als “Musagetes” - Anführer der Musen. Möglicherweise ist hier in der Verdoppelung des Triumphmotivs die Konkurrenz der beiden Götter optisch dargestellt, in der zuletzt der zarte Amorknabe den mächtigen Gott besiegt”. Quelle: Elke Niehüser, “Die Französische Bronzeuhr”, München 1997, S. 103. 39818 G: 2 Z: 2 W: 2, 41 14.000 - 16.000 EUR 17.500 - 20.000 USD 140.000 - 160.000 HKD

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