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Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

183*182* Jeanne Vauthey, Genève, 77 x 46 x 20 mm, circa 1910 Exquisite Goldemail Schnupftabakdose mit hochfeiner Emailminiaturmalerei Geh.: 18Kt Gold, zwei Importpunzen Frankreich ab 1893. Rechteckiges Gehäuse mit abgeschrägten Ecken, allseitig guillochiert und transluzid blaugrau emailliert, die Seiten und der Boden mit Rillen- und Perlendekor. Goldfassungen mit gravierten Lorbeerranken. Der Deckel mit Blütenranken und Rauten graviert. Im Zentrum hochfein bemaltes Emailminiaturbildnis eines jungen, rosengeschmückten Mädchens mit einem zerbrochenen Krug vor einem löwen- und widderverzierten Brunnen stehend; Signatur “J. Vauthey” unten rechts, aufgelegte Diamantbordüre. Jeanne Vauthey (1866-1935) Jeanne Vauthey war Emailmalerin und arbeitete ab 1900 in Genf. 1915 lag ihr Atelier in der 3, Inc Saint Jean und an 1924 in der 13, Avenue Galatin in Genf. Eine ähnliche Dose mit spiegelverkehrter Emailminiatur befindet sich in der Wartsky Collection in London. Am 14.12.2014 wurde bei Sotheby’s New York eine Vacheron & Constantin Taschenuhr mit Emailminiatur Jeanne Vautheys (“Le Temps et les Parques”) für USD 233.000 verkauft. 40702  G: 2  28.000 - 35.000 EUR 30.900 - 38.500 USD 252.000 - 315.000 HKD Meistermarke “J” und “T” (André und Jean-Louis Jordan & Francois-Claude Theremin), Berlin, punzierte Zargennummer 396, 62 x 17 mm, circa 1780 Hochfeine, diamantbesetzte, deutsche Goldemail-Puderdose Geh.: Gold, Gehäuseherstellerpunze gekröntes “J” und gekröntes “T”, imitierender Gebührenstempel Jean-Jaques Prévost, zwei spätere Goldpunzen für Paris 1838-1846 und Nummerierung 396 auf der Zarge. Runde Dose, allseitig transluzid kobaltblaues Email über guillochiertem Rillen- und Perlendekor. Loser Deckel mit zentralem, runden, polychrom bemalten Emailmedaillon umgeben von Diamanten, Darstellung einer pastoralen Szene mit einem galanten Paar beim Flötespielen, im Hintergrund ein Schaf und ein Gehöft. Der Deckel, der Boden und die Seiten von Goldbordüren eingefasst, verziert mit aufgelegten transluzid grün emaillierten Blattranken und opalin weißen und opak und roten Emailperlen. Francois-Claude Theremin Schwiegersohn von Jean-Guillaume-Georges Krüger. Er gründete zusammen mit den Gebrüdern André und Jean-Louis Jordan eine bedeutende Fabrik für Juwelierware und Schmuck in Berlin und stellte Kunsthandwerker aus Paris und Genf ein. Um 1794 schließt er sich wieder seinem Bruder Pierre Thermin an, der ein Atelier in St. Petersburg eröffnet hatte. Ihre im neoklassizistischen “Genfer” Stil emaillierten Golddosen erlangen großen Erfolg. Sie könnten möglicherweise Ihre Produktion mit dem Monogramm “JT” markiert haben. Quelle: José de Los Llanos, Christiane Grégoire, “Boites en or et objects de vertu au Musée Cognacq-Jay”, Paris 2011, S. 536. 40704  G: 2  17.000 - 22.000 EUR 18.700 - 24.300 USD 153.000 - 198.000 HKD

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