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Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

186 Bovet à Fleurier zugeschrieben, 63 mm, 164 g, circa 1850 Extrem seltene, große und schwere Goldemail-Taschenuhr mit 8-Tage Werk und Kaliber Tixier für den chinesischen Markt. Unseres Wissens nach existieren nur noch sehr wenige Exemplare mit Tixier Kaliber. Geh.: vergoldet, Pendant mit Halbperlen besetzt, Rückseite opak emailliert, polychromes Emailmedaillon mit einer feinen Komposition aus Sommerblumen, rändiertes Mittelteil, randseitig aufgelegte Halbperlen, Werksverglasung. Zffbl.: Email, radiale röm. Zahlen, Zentralsekunde, filigrane, gebläute, blütenverzierte Zeiger. Werk: Sonderform- Brückenwerk, Schlüsselaufzug, Stahl, geschliffen, 2 fliegende Federhäuser, Duplexhemmung, dreiarmige Stahlunruh. Jean Tixier à Fleurier Der in Frankreich geborene Jean Tixier kam gegen 1850 nach Fleurier und wurde dort zu einem wichtigen Hersteller von Gütern für den chinesischen Markt; seinem Einfluß ist eine beträchtliche Veränderung des Werkdesigns für diesen Markt zu verdanken. Tardy führt den Namen Jean Tixier für einen Dorfuhrmacher im französischen Clermont Ferrand auf und wir gehen davon aus, dass es sich dabei um diesen Tixier handelt. Er arbeitete dort etwa von 1840 bis 1854 und zog dann anscheinend nach Fleurier. In Fleurier beschäftigte er sich schnell mit der Herstellung von Waren für den chinesischen Markt und nahm maßgebliche Änderungen an den Werken für diesen Markt vor. Tixier verwendete ein symmetrisch ausgelegtes Werk und verbesserte die bisherigen sog. “chinesischen Kaliber” mit Dreiviertel-Platinen. Er stellte eine Anzahl von Kalibern her, darunter auch einige für Uhren mit einer 8-Tage-Gangreserve. Das Tixier- Kaliber wurde außerdem eingesetzt als Pelaz, ein Genfer Uhrmacher 1858 auf die Idee kam, emaillierte Werke für den chinesischen Markt herzustellen. 40998  G: 2, 35  35.000 - 40.000 EUR 38.500 - 44.000 USD 315.000 - 360.000 HKD

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