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Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

471*470 Pierre Jaquet-Droz, Werk Nr. 42059, Geh. Nr. 3185, 54 mm, 122 g, circa 1790  Herrentaschenuhr mit Viertelstundenrepetition Geh.: 18Kt Roségold, glatt, rändiertes Mittelteil, Drücker für Repetition über Pendant. Zffbl.: Email, arab. Zahlen, signiert, gebläute Breguet- Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, aufgelegte florale Zierelemente, signiert, vergoldet, Kette/Schnecke, 2 Hämmer / 2 Tonfedern, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh, Stahl Unruhbrücke. Pierre Jaquet-Droz (1721 - 1790) Pierre Jaquet-Droz wurde als Sohn eines Bauern und Uhrmachers 1721 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz geboren und starb 1790 in Biel. Er besuchte die Primarschule in seiner Geburtsstadt, danach das humanistische Gymnasium mit anschließendem Studium der Philosophie in Basel. 1740 wandte sich Jaquet-Droz der Uhrmacherei zu, die ihr Zentrum in Le Locle und La Chaux-de-Fonds hatte. 1758 reiste er nach Spanien, um König Ferdinand VI. Pendeluhren zu verkaufen, von denen zwei mit einem automatischen Antrieb versehen waren. Ab 1759 baute er in La Chaux-de-Fonds eine international tätige Firma auf, die hochwertige Uhren produzierte. Sein Sohn, Henri-Louis (1752–1791) trat ebenfalls als Uhrmacher in den Betrieb des Vaters ein. Seine Firma hatte Zweigstellen in London, Paris und Basel. 1774 stellten die Jaquet-Droz drei Androiden dem Publikum vor, die ein Riesenerfolg wurden. Sie sind seine berühmtesten Werke und noch immer funktionstüchtig in Neuenburg zu besichtigen. Später begannen die Jaquet-Droz und ihr Geschäftspartner Jean-Frédéric Leschot Prothesen zu bauen, die anscheinend sogar funktionstüchtig waren. Pierre Jaquet-Droz war einer der bedeutendsten Schweizer Uhren- und Automatenbauer, der Stutzuhren und Prunk-Pendeluhren herstellte und spezialisiert war auf Automaten aller Art (u. a. Singvogeluhren, Tabakdosen mit Singvögeln) und Luxusuhren. Er entwickelte einen automatischen Aufzug für Taschenuhren. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Jaquet-Droz, Stand 09.09.2014. 40144  G: 2, 7, 10 Z: 3, 17, 32 W: 2, 41, 51  3.000 - 4.000 EUR 3.400 - 4.400 USD 27.000 - 36.000 HKD Du Bois & Fils, Le Locle, Geh. Nr. 930, 57 mm, 120 g, circa 1830  Nahezu neuwertige Herrentaschenuhr mit extrem seltener Debaufré-Hemmung, springender Zentralsekunde, Regulatorzifferblatt und Scheinpendel Geh.: 18Kt Gold, glatt. Zffbl.: Email, dezentrale Stundenanzeige mit arab. Zahlen, Zentralsekunde, Ausschnitt für Scheinpendel, signiert, Breguet- Goldzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, gekörnt, vergoldet, Debaufré- Hemmung, große fünfarmige Ringunruh. Du Bois & Fils Philippe Du Bois gründete mit seinen Söhnen 1785 im Stammhaus der Familie in Le Locle das Uhrenunternehmen “Du Bois & Fils 1785”. Als Tuchhändler hatte er bereits weitreichende Geschäftsbeziehungen in Europa und nach Amerika aufgebaut. Dies ermöglichte dem Uhrengeschäft einen hervorragenden Start. Im 19. Jahrhundert wurde der Aufbau eigener Kontore in Ländern wie Deutschland, Holland, Spanien und Amerika vorangetrieben und Du Bois & Fils erblühte. Besonderes Gewicht erhielt dabei die Frankfurter Filiale durch ihre Nähe zu den Messen. Quelle: http://www.dubois.de/n251710/i252594.html, Stand 12.03.2011. Die Debaufré-Hemmung Von P. Debaufré 1704 entwickelt, zeichnet sich diese Hemmung dadurch aus, dass sie zwei Hemmräder hat, die auf derselben Achse befestigt sind. Die Hemmungsräder sind versetzt angeordnet. Sie arbeiten mit einem halbrunden, keilförmigen Anker mit gebrochenen Kanten. Die Räder, die abwechselnd auf der flachen Unterseite ruhen bzw. sich daran vorbei bewegen, leiten den Impuls auf die Unruh. 40724  G: 2 Z: 2 W: 2, 41  14.000 - 18.000 EUR 15.500 - 19.800 USD 126.000 - 162.000 HKD

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