Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

70 Johann Sayller, Ulm, 47 x 37 mm, 106 g, circa 1640 Extrem seltene, astronomische, puritanische Spindeltascheuhr mit Kalender Geh.: Silber, oval, glatt, drehbarer Ringpendant, siebenteiliges Scharnier. Zffbl.: Messing, feuervergoldet, aufgelegter silberner Ziffernring mit gravierten und eingelegten radialen röm. Stunden, äußerer Ring mit zwölf Tastknöpfen zur Nachtablesung, silberner Datumsring, innerer, vergoldeter Messingring mit Mondalteranzeige, zentrale silberne Scheibe mit graviertem Aspektarium und Öffnung für Mondphase, gebläuter Tulpen-Zeiger und gebläuter Zeiger für Datum. Fenster mit Monatsanzeige über der “12”, Fenster mit Wochentagsanzeige unter der “6”. Werk: ovales Vollplatinen-Messingwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, signiert, aufgelegte, silberne, florale Zierelemente, großes Federhaus mit Schnecke und früher Kette, Balusterpfeiler, Spindelhemmung, obenliegendes gebläutes Gesperr, zweiarmige Stahlunruh ohne Unruhspirale, fein floral gravierter, durchbrochen gearbeiteter, silberner Unruhkloben, gebläuter Stahlzeiger für Schweinstborstenregulierung mit gepunkteter Skala. Johann Sayller (1594 - 1668) Einer der hervorragendsten Kunstuhrenmacher des 17. Jahrhunderts. Er stammte aus Angelberg im Bistum Freising, Niederbayern. Johann Sayller kam 1617 nach Ulm, wurde 1624 Bürger und 1646 Zunftmeister. Im Jahr 1626 fertigte Johann Sayller sein Meisterstück: Eine Kugeluhr nach dem Sytem Margraf, die erst im Ulmer Rathaus, dann ab 1812 in der Privatbibliothek des Königs Friedrich I. von Württemberg stand. Seine Werke waren so ausgezeichnet und begehrt, dass sie meist nur berühmten Persönlichkeiten als Geschenk verehrt wurden. Er fertigte kostbare Halsuhren, komplizierte astronomische Stock- und Stutzuhren und technisch ausgefallene Uhren her. Zwei seiner Kugellaufuhren und eine silberne, astronomische, mit Drei-Monatsgangwerk versehene, türmchenförmige Stutzuhr sind erhalten (Württembergisches Landesmuseum). Quelle: http://www.uhrenhanse.org/sammlerecke/portraits/namen/ name_s.htm, Stand 22.01.2015. 40076  G: 2, 10 Z: 2 W: 2, 41, 51  10.000 - 20.000 EUR 11.000 - 22.000 USD 90.000 - 180.000 HKD

Seitenübersicht