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Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

7473 7473 Johann Kesborer, Ulm, Höhe 350 mm, circa 1670 Seltene, deutsche Stockuhr mit Viertelstunden / Stundenselbstschlag Geh.: Obstholz mit Ebenholz furniert, profilierter Sockel und Gesims, gewalmter Aufsatz, vier Konsolenfüße, rückseitige Eisenplatte mit Scharnier und zwei ingegrierten Glocken. Zffbl.: Messing Zifferblatttafel mit aufgeschraubtem, versilberten, durchbrochen gearbeitetem barocken Dekor: Bandelwerk, Rocaillen und Blütenbouquets. Aufgelegter Messing Ziffernring mit eingelegten radialen röm. Stunden, im Zentrum graviertes Rankendekor, barocke Eisen-Zeiger, Vorderpendel. Werk: quadratisches Messing-Vollplatinenwerk, 110 x 110 mm, vergoldet, signiert, 3 Federhäuser mit Stellung für Gehwerk, Viertelstunden- und Stundenschlag, Kette/Schnecke, Schlüsselaufzug, Kontrollzifferblatt für Viertelstundenschlag, 2 gravierte Hämmer, profilierte Werkspfeiler, Schlossscheibe, Spindelhemmung. Johann Kesborer (Kaesborer, Kässbohrer) (1650-1732) Geboren 1650 in Ulm. Dort 1705 zum Senator gewählt. Eine silberne Taschenuhr und verschiedene Tischuhren sind von ihm bekannt. Er starb 1732. Quelle: Jürgen Abeler, “Meister der Uhrmacherkunst”, 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 282. 40063  G: 2, 16, 33 Z: 2 W: 2, 41, 51  6.500 - 8.500 EUR 7.200 - 9.400 USD 58.500 - 76.500 HKD Hans Buschmann, Augsburg, Höhe 195 mm, circa 1650 Augsburger Stockuhr im seltenen “Altargehäuse” Geh.: ebonisiert, furniert, Weichholz, fein profiliertes Gehäuse, rechteckiger, profilierter Sockel auf vier gedrückten Kugelfüßen mit zentraler Schlüsselschublade, flankiert von zwei profilierten Dreiviertelsäulen und flankierenden Volutenverzierungen mit Balusterbekrönung, gesprengter Dreiecksgiebel mit zentraler Glocke und Bekrönung. Rückseitige Messingtür mit Scharnier, zwei Dornvorrichtungen zum Befestigen an der Wand. Zffbl.: rechteckiges, vergoldetes, poliertes Zifferblatt, aufgelegter Stundenziffernring mit eingelegten radialen röm Zahlen, aufgelegter Ziffernring für Viertelstundenanzeige, barocke Zeiger. Werk: quadratisches Messing-Vollplatinenwerk, Punze “HB” in einem Schild für Hans Buschmann, 2 Federhäuser, 2 x Kette/Schnecke, eckige Stahlpfeiler, obenliegende Schalträder mit Stahlgesperren, Schlossscheibe, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh. Hans Buschmann (1600-1662) Johann I (Hans) Buschmann war der zweite Sohn von Caspar III (1563 - 1529, auch Uhrmacher, aber ohne besondere Bedeutung); offensichtlich erlangte er erheblich mehr Bedeutung als sein Bruder Matthäus. Er hat einige Gesellenjahre bei Jost Bürgi in Prag verbracht, was seiner Ausbildung sicherlich sehr gedient hat. Nach Rückkehr nach Augsburg fertigte er sein Meisterstück an, erbte 1620 die Schmiedegerechtigkeit und richtete seine eigene Werkstatt ein. Johann I arbeitete für den Herzog August von Braunschweig. Von ihm hat sich eine große Anzahl von Uhren erhalten, unter denen hervorragende Stock- und Monstranzuhren zu erwähnen sind. Als einer der ganz wenigen Uhrmacher konnte er Jahresuhren herstellen. Quelle: www.Uhrenlexikon.de, Stand 29.01.2015. Diese Uhr stammt aus dem ehemaligen Besitz des von 1924 bis 1946 amtierenden dänischen Ministers für Island, Frank le Sage de Fontenay. 40068  G: 2, 20, 33 Z: 2, 9 W: 2, 14, 30, 41, 48  6.000 - 8.000 EUR 6.700 - 8.800 USD 54.000 - 72.000 HKD

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