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Auktionen Dr. Crott 91. Auktion

162 161 Wien, Höhe 390 mm, circa 1880 Dekorative Neorenaissance Tischuhr mit aufwändiger Emailmalerei Geh.: Messing, Bronze und polychromes Email. Gewölbter, runder Sockel auf vier Tatzenfüßen, polychromes Email mit der Darstellung zweier Genreszenen, umgeben von Blüten- und Rankendekor. Darauf die vollplastisch gearbeitete Figur eines Ritters, der auf seinem Kopf das ovale, polychrom emaillierte Uhrengehäuse mit flankierenden Löwenköpfen und Adlerbekrönung trägt. Front mit Scharnier, das Innere mit emailliertem Rankendekor. Zffbl.: Messing, ziseliert und mehrfarbig emailliert, gravierte Messingkartuschen mit eingelegten röm. Zahlen, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Brückenwerk, gekörnt, vergoldet, Schlüsselaufzug, Zylinderhemmung, dreiarmige Messingunruh. 40223  G: 2 Z: 2 W: 2, 8, 41, 51  8.800 - 11.000 EUR 9.700 - 12.200 USD 79.200 - 99.000 HKD Wien / Jean-Francois Bautte à Genève, Werk Nr. 52661, Höhe 100 mm, circa 1830 Dekorative, perlen- und granatbesetzte Neorenaissance Silber und Email Miniaturtischuhr “Die Bacchantin” - mit originaler Lederschatulle Geh.: Silber und Email, Lapislazuli, Granat und Perlen. Ovaler Sockel, fein zisliert, mehrfarbige, transluzide Cloisonnée Email Blütenranken und gefasste Schmucksteine, eingesetzte Lapislazuli Platte. Auf dem Sockel eine Bacchantin in einem Streitwagen sitzend, gezogen von zwei Ziegen, die von einem Jüngling mit einer langen Rute angetrieben werden. Eine floral gravierte Silbertrommel bildet die Räder, wobei eines davon das Uhrwerk trägt. Zffbl.: Silber, weiße Emailkartuschen mit radialen röm. Zahlen, floral graviertes Zentrum, Louis-XV-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, gekörnt, vergoldet, signiert, Kette/Schnecke, massive Werkspfeiler, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh, fein floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Jean-Francois Bautte (1772-1837) Bautte verlor sehr früh seine Eltern; bereits im Alter von 12 Jahren begann er seine Lehrzeit, in deren Verlauf er das Handwerk des Gehäusemachers, Guillocheurs, Uhrmachers und Juweliers erlernte. Ab 1779 arbeitete er mit dem Gehäusemacher Moulinié zusammen und um 1804 trat der Uhrmacher Moynier in die Firma ein. Das Unternehmen hieß nun “Moulinié, Bautte & Moynier”. In diesen Jahren war Bautte der bedeutendste Uhrenhändler in Genf. Die vollendete Handwerksarbeit, für die nur reinstes Gold und Emaille in wundervollen Farbnuancen verwendet wurden, beeindruckte die Kunden ungemein - solch eine Qualität war sonst nur in Paris oder London zu finden. 40218  G: 2, 31, 33 Z: 2 W: 2, 30  7.800 - 9.000 EUR 8.600 - 9.900 USD 70.200 - 81.000 HKD

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