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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

221 Meisterstempel “MK”, vermutlich Augsburg, 60 mm, 227 g, circa 1575  Museale, einzeigrige Renaissance Dosenuhr mit Stundenselbstschlag, Radunrast und Stackfreed Geh.: Messing, feuervergoldet, allseitig durchbrochen gearbeitet und aufwändig punziert und graviert, dekoriert mit Blüten, Rankwerk, Motiven aus der Tierwelt, Maskarons und Karyatiden. Die Oberseite speichenförmig durchbrochen gearbeitet zum Sichtbarmachen der vollen Stunden. Zffbl.: Messing und Kupfer, Silber Ziffernring mit eingelegten radialen röm. Stunden, zentrale Messingscheibe mit graviertem floralen Dekor, fein geschnittener Eisenzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Eisen, gepunzter Meisterstempel “MK”, Eisenräderwerk, 2 offene Federhäuser, Stackfreed, Spindelhemmung, 1 Hammer, quaderförmige Werkspfeiler, innenverzahnte Schlossscheibe für Stundenschlagwerk, Löffelunrast mit Schweinsborstenregulierung. Zahlreiche weitere hochqualitative Uhren mit der Punzierung “MK” sind erwähnt bei Jürgen Abeler, “Meister der Uhrmacherkunst”, 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 644. Bislang wurden die Initialen “MK” zahlreichen Reanissancemeistern wie Michael Klenck, Matthas Kessborer oder Melchior Kleinhemmel zugeschrieben. Eine zweifelsfreie Zuordnung existiert nicht. Gemeinsam ist diesen Objekten der hohe Qualitätsstandard in der künstlerischen und technischen Ausführung. Zwei ähnliche Exemplare punziert “HK” und “AS”, bei denen die Gehäuse zweifelsfrei von der gleichen Hand stammen, sind abgebildet in Klaus Maurice “Die deutsche Räderuhr” Band II, München 1976, Abbildungen 436/437 41538  G: 2, 11 Z: 2, 4, 8 W: 2, 4, 8, 41, 51  42.000 - 55.000 EUR 47.100 - 61.700 USD 365.400 - 478.500 HKD

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