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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

29* 30 John Roger Arnold, London, Invt. et Fecit, Werk Nr. 1685, Geh. Nr. 1685, 62 mm, 184 g, circa 1797  Taschenchronometer “Of The Best Kind” mit Federchronometerhemmung und Arnolds Z-Unruh Geh.: Silber, vergoldetes Konsulargehäuse, glatt, à goutte, Gehäusemacher-Punzzeichen “TH” (Thomas Hardy), drehbarer Pendant mit aufgelegter sechsblättriger Blüte, großes Außenscharnier. Zffbl.: Email, gebrochen weiß, radiale röm. Zahlen, kleine Sekunde, nummeriert, signiert, gebläute Spade-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, gekörnt, vergoldet, signiert, Schlüsselaufzug, Kette/Schnecke mit “Harrisons” konstanter Kraft, profilierte, zylindrische Pfeiler, Stahl-Chronometerrad, Federchronometerhemmung, Z-Unruh mit 2 Gewichten und 5 Schrauben, freischwingende, gebläute, zylindrische Unruhspirale mit beidseitigen Endkurven, feinst floral gravierter Unruhkloben, chatonierte Lagersteine für Chronometer-, Sekunden- und Zwischenrad, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh. John Roger Arnold (1769-1843) John Roger Arnold war der Sohn des berühmten englischen Uhrmachers John Arnold. Er begann seine Lehre 1792 bei A.-L. Breguet in Paris. Der junge Arnold wurde 1796 in die Uhrmachergilde aufgenommen und 1817 als Meister verzeichnet. 1830 ging Arnold eine Partnerschaft mit E.J. Dent ein; während ihrer Zusammenarbeit experimentierten die beiden Uhrmacher in verschiedene Richtungen, richteten ihr Hauptaugenmerk jedoch auf die Auswirkung von Magnetismus auf Chronometer. Dent verlies Arnold 1840, woraufhin Arnold die nächsten drei Jahre bis zu seinem Tod alleine weiter arbeitete. Charles Frodsham kaufte das Unternehmen nach Arnolds Tod im Februar 1843 auf; das Geschäft existierte unter dem Namen Arnold and Frodsham sehr erfolgreich bis 1858. 41304  G: 2, 11, 14 Z: 3, 32 W: 2, 41, 51  13.000 - 18.000 EUR 14.600 - 20.200 USD 113.100 - 156.600 HKD Magneteisenstein im Originaletui, 28 x 18 mm, circa 1750 Ein seltener silbergefasster Miniatur-Magneteisenstein, mit verzierten Friesen oben und unten, silbernem Tragering und Magnetstab; in einem mit Seide ausgeschlagenen und mit Fischleder bezogenen Kästchen mit gewölbtem Deckel und Haken und Öse aus Messing. Ein Ladestein ist ein natürlich magnetisiertes Stück des Minerals Magnetit. Es handelt sich hierbei um in der Natur vorkommende Magnete, die Eisen anziehen können. Magnetische Eigenschaften wurden im Altertum erstmals durch solche Ladesteine entdeckt. Die Mineralienstücke wurden so aufgehängt, dass sie sich drehen konnten, und waren die ersten magnetischen Kompasse; ihre Bedeutung für die Navigation wird deutlich im Englischen durch den ursprünglichen Namen ‘Lodestone’, was, abgeleitet von der veralteten Bedeutung des Wortes ‘Lode’ für ‘Reise, Weg’, ‘Leitstein’ bedeutete. Magnetit ist eines von nur zwei natürlich magnetisierten Mineralien; das andere ist Pyrrhotin, welches aber nur schwach magnetisch ist. Magnetit ist schwarz oder braun-schwarz mit einem metallischen Glanz und hat eine Mohshärte von 5.5–6.5 sowie einen schwarzen Streifen. 41183  G: 2, 10  4.500 - 6.000 EUR 5.100 - 6.800 USD 39.200 - 52.200 HKD

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