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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

369 368 Grossherzoglich Badische Uhrmacherschule Furtwangen, 57 mm, 150 g, circa 1870 Seltene, schwere Schuluhr - gefertigt an der Grossherzoglich Badischen Uhrmacherschule Furtwangen Geh.: 18Kt Gold, glatt, graviertes Monogramm “HB”, Goldcuvette, Gehäusemacher-Punzzeichen “TRP”. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, kleine Sekunde, gebläute Spade-Zeiger. Werk: 4/5-Platinenwerk, gekörnt, vergoldet, signiert, Schrauben-Komp.-Unruh, feinst gravierter Unruhkloben, Ausgleichsanker. Grossherzoglich Badische Uhrmacherschule Furtwangen Das sogenannte “Armenhaus” im hohen Schwarzwald sollte nach dem Willen der damaligen Regierung des Großherzogtums Baden im Jahr 1850 wirtschaftlich gefördert werden. Der Ingenieur Robert Gerwig gründete im selben Jahr - von der Regierung in Karlsruhe beauftragt - die Großherzoglich Badische Uhrmacherschule Furtwangen. Bis heute werden hier Uhrmacher ausgebildet. 1852 begründete Robert Gerwig an der Uhrmacherschule Furtwangen eine Uhrensammlung zu Lehrzwecken. Diese Sammlung, die öffentlich zugänglich gemacht wurde, bildete die Grundlage für das Deutsche Uhrenmuseum, welches heute eines der bedeutendsten deutschen Uhrensammlungen darstellt. Albert Metzger wurde Werkstattleiter der neuen Taschenuhrmacherklasse in der Uhrmacherschule Furtwangen. Er führte als Arbeitsstück eine Taschenuhr mit Dreiviertel-Platine (Glashütter Kaliber) ein. Dabei wurde sowohl der Glashütter-, als auch der Schweizer Ankergang verwendet. Der Glashütter Gehäusemacher Karl Richter fertigte Gehäuse für einige Schuluhren der Uhrmacherschule Furtwangen. Räder, Triebe, Zeiger usw. bezog die Uhrmacherschule Furtwangen u.a. von Paul Glaeser aus Glashütte. Besonderen Aufschwung und die Begründung ihres Ansehens im In- und Ausland erfuhr die Furtwanger Anstalt durch Maschineningenieur Heinrich Bauman, der die Leitung der Schule im Jahre 1900 übernahm und bis 1922 innehatte. Professor Baumann war ein hervorragender Fachmann der internationales Ansehen auf dem Gebiet der Zeitmeßtechnik erlangte. Quelle: http://watch-wiki.org/index.php?title=Uhrmacherschule_ Furtwangen, Stand 31.08.2015. 41294  G: 2, 7, 10 Z: 2 W: 2, 8, 41, 51  7.000 - 9.000 EUR 7.900 - 10.100 USD 60.900 - 78.300 HKD Deutschland, 72 x 44 mm, circa 1900 Hochfeines, diamantbesetztes Goldemail Amulett mit Miniaturportrait des letzten Deutschen Kaisers Wilhelm II. Geh.: Gold, mattiert, ovale Form, im Zentrum Aquarell auf Elfenbein unter Glas im ovalen Rahmen, eingefasst von einer mit Halbperlen besetzten Bordüre auf transluzid kobaltblauem Email über guillochiertem Grund, aufgelegte Insignien Wilhelm II. mit diamantbesetzter Kaiserkrone. Auf der Rückseite gravierte Kartusche mit Initiale “W” und Kaiserkrone. Bei der aufgelegten Ordensminiatur handelt sich um den 1701 gestifteten Schwarzen Adler Orden, den höchsten Hausorden Preußens, wie er bis Monarchieende 1918 vom König, danach im Exil als dynastischer Orden des Hauses Hohenzollern verliehen wurde. Dargestellt ist er an der Ordenskette (für investierte Ritter des Ordens) hängend. Ein solches Amulett galt als allerhöchste Gunstbezeugung für Fälle, da keine Ordensverleihung in Frage kam. Das Verdienst war dann meist ein eher persönliches, einem Mitglied des königlichen Hauses gegenüber. Eine vergleichbare Geschenkbrosche aus der Sammlung Spada (jedoch in Husaren Uniform, hier Garde du Corps) befindet sich heute im Museum der Ehrenlegion in Paris. Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Zimmermann (Hermann Historica München). Wilhelm II. (1859-1941) Wilhelm II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, Sohn Kaiser Friedrichs III., entstammte der Dynastie der Hohenzollern und war von 1888 bis 1918 Deutscher Kaiser und König von Preußen. 41480  G: 2  2.000 - 5.000 EUR 2.300 - 5.700 USD 17.400 - 43.500 HKD

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