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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

527 526 527 526 Konvolut aus 2 Herrentaschenuhren Thomas Mudge, London, Werk Nr. 6337, 49 mm, 133 g, circa 1787  Bedeutende Goldemail Doppelgehäuse Taschenuhr mit Achtelrepetition Geh.: Außengehäuse - 18Kt Gold, aufwändig graviert, auf der Rückseite polychromes Emailmedaillon mit gallanter Szene, à goutte, großes Außenscharnier, Stummschaltung bei “6”. Innengehäuse - 18Kt Gold, durchbrochen gearbeiteter und floral gravierter Rand mit Landschaftsszene und Maskaron, im Zentrum der Rückseite gravierte Blüte und Vogel, Drücker für Repetition über Pendant, Stummschaltung bei “6”, signierte und nummerierte Werkschutzkappe. Zffbl.: Email, radiale arab. Zahlen, gebläute “Poker & Beetle”-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, aufgelegte floral gravierte, durchbrochen gearbeitete Ornamente, signiert, Kette/Schnecke, 2 Hämmer, 2 Glocken, konische Werkspfeiler, Zylinderhemmung, dreiarmige Stahlunruh, gravierter durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben mit Maskaron, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh. Thomas Mudge (1715-1794) Mudge erhielt seine Ausbildung bei George Graham in London, 1738 wurde er von der Clockmakers Company freigesprochen und übernahm 1751 nach Grahams Tod dessen Geschäft in der Fleet Street. Mit William Dutton, der ebenfalls bei Graham gelernt hatte, ging er 1755-1790 eine Partnerschaft ein. Ab 1771 befasste sich Mudge fast ausschließlich mit der Entwicklung von Marinechronometern. Er konstruierte für den spanischen König eine Uhr mit Stundenschlagwerk, Minutenrepetition und Äquationsanzeige. Als erster Uhrmacher baute er den Zwischenaufzug in Taschenuhren ein, 1760 entwickelte er die freie Ankerhemmung. Die “Queen Charlotte-Uhr”, eine Auftragsarbeit für den König George III., ist die erste Taschenuhr mit dieser Hemmung und befindet sich noch immer in der königlichen Sammlung. 41205  G: 2, 10 Z: 2 W: 2, 41, 51  10.000 - 20.000 EUR 11.300 - 22.500 USD 87.000 - 174.000 HKD Gehäusemacher-Punzzeichen “PBC” unter Krone, Frankreich, 46 mm, 69 g, circa 1760  Seltene Goldemail-Spindeltaschenuhr mit Genremalerei “Der Baderchirurg” Geh.: 20Kt Gold, die Ränder auf der Vorder- und Rückseite graviert mit geometrischem Dekor und besetzt mit Emailblüten, Rückseite mit opaker, polychromer Emailminiatur, bemalt mit einer Genreszene, à goutte, großes Außenscharnier. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, steinbesetzte Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, Kette/Schnecke, quadratische Balusterpfeiler, dreiarmige Stahlunruh, große gravierte und floral durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Genremalerei Unter Genremalerei versteht man Darstellungen von Sitten und Gebräuchen bestimmter Standes- und Berufsgruppen, deshalb spricht man oft auch von Sittenbildern. Die Bilder stellen reine Alltagsszenen dar und haben keinen religiösen, mythologischen oder historischen Hintergrund. Erst im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich die Genremalerei zu einer eigenen Gattung der Malerei und erlangte ihren Höhepunkt vorallem in der niederländischen Malerei. Hauptmotive waren Alltagsszenen aus dem Leben von Handwerkern und Bauern aber auch von Adeligen und Bürgern aus der Stadt. 41313  G: 2 Z: 2, 33 W: 2, 41, 51  5.500 - 6.500 EUR 6.200 - 7.300 USD 47.900 - 56.600 HKD

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