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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

533 532 Edward Ellicott, Royal Exchange, London, Werk Nr. 7776, Geh. Nr. 7776, 48 mm, 117 g, circa 1782 Dekorative Goldemail Doppelgehäuse-Taschenuhr mit früher Zylinderhemmung und korrespondierendem Goldemail Chatelaine - mit hochfeinen Grisaille Malereien in der Art George Michael Mosers und Augustin Toussaints Geh.: Außengehäuse - 18Kt Gold, à goutte, hochfein graviert und guillochiert, der Rand auf der Vorder- und Rückseite mit stilisierten Champlevé Blüten in weiß und gold auf transluzid grünem Grund, Gehäuserückdeckel mit floralen Ranken aufwändig graviert auf guillochiertem und transluzid kobaltblauem Grund, im Zentrum eine ovale Emailplakette mit klassizistischer Szene “en grisaille” auf braunem Grund mit weißer und goldener Champlevé Rahmung: die Vermählung von Sonne und Mond, Gehäusemacher-Punzzeichen “ITP” (John Terrill Pain, Fetter Lane / Shoe Lane, London), großes Außenscharnier. Signiert “Breguet à Paris”, Geh. Nr. 14402, 47 mm, 61 g, circa 1800  Goldemail Herrentaschenuhr “Pheme, die Göttin des Ruhmes wandelt sich zur Muse” Geh.: Gold, auf der Rückseite Szene “en grisaille” auf guillochiertem und transluzid kobaltblauem Grund: Pheme (oder auch “Fama”) beim Studieren einer Tafel, mit ihrer Linken hält sie eine Harfe. Ihre Attribute, die Posaune und der Lorbeerkranz hat sie abgelegt. Rankenbordüre aus Goldpaillons, Lunette mit grüngoldener Blattranke, halbperlenbesetzter Lunette auf der Vorderseite. Zffbl.: Email, arab. Zahlen, signiert: “Breguet à Paris”, “Poker & Beetle”-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, gekörnt, vergoldet, signiert, Kette/Schnecke, konische profilierte Werkspfeiler, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh, gravierte, durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Nachahmungen der Uhren A. L. Breguets Breguet war der beste und bekannteste Uhrmacher seiner Zeit. Er war dadurch natürlich auch ein höchst beliebtes Ziel von Nachahmern; eine Tatsache, die ihn dazu brachte, eine geheime Signatur zu entwerfen, die seine Werke von den geschickten Nachahmungen unterscheiden sollte. Eine große Anzahl von Uhren mit gefälschter Signatur wurde bereits zu Breguets Lebzeiten hergestellt, doch auch nach seinem Tode kamen solche Stücke noch in den Handel. Die meisten dieser Uhren waren von minderer Qualität oder entsprachen oftmals nicht einmal dem Stil Breguets. Obwohl es sich dabei meist um ausgezeichnete Nachahmungen von Breguets Werken handelt, verraten doch Ausführung und Technik dem Kenner die Fälschung. 41078  G: 2, 34 Z: 2 W: 2, 41, 51  2.000 - 3.000 EUR 2.300 - 3.400 USD 17.400 - 26.100 HKD Innengehäuse - 18Kt Gold, glatt, Gehäusemacher-Punzzeichen “ITP” (John Terrill Pain, Fetter Lane / Shoe Lane, London), signierte und nummerierte Werkschutzkappe. Korrespondierendes Chatelaine mit zwei Emailmedaillons mit figuralen Darstellungen “en grisaille”, mit Schlüssel und Petschaft, Länge: 140 mm. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, filigrane Goldzeiger. Werk: feines Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, aufgelegte floral gravierte, durchbrochen gearbeitete Ornamente, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, runde Pfeiler, dreiarmige Stahlunruh, floral durchbrochen gearbeiteter, gravierter Unruhkloben, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh. Edward Ellicott Edward Ellicott, der älteste Sohn eines der besten englischen Uhrmacher, John Ellicott FRS, führte die Familientradition, d.h., die Herstellung von Zylinderuhren fort, zu deren Entwicklung und Einführung sein Vater ein Großteil beigetragen hatte. Edward hatte schon seit 1760 mit seinem Vater zusammengearbeitet; nach dessen plötzlichem Tod im Jahre 1772 führte er das Geschäft bis zu seinem Tode im Jahre 1791 allein weiter. Hersteller beider Gehäuse war der Gehäusemacher John Terrill Pain, der seine Werkstatt zu dieser Zeit in 7 Dean Street, Fetter Lane, hatte. Pain genoss erhebliches Ansehen. Er hatte sein Handwerk bei dem Gehäusemacher Thomas Layton, ebenfalls Dean Street, gelernt, war am 18. Januar 1768 freigesprochen worden und führte seine Werkstatt ab dem 16. November 1775 zunächst in 67 Shoe Lane. Etwa ein Jahr später übernahm er offenbar die Werkstatt seines Meisters, der wohl aufgegeben hatte oder verstorben war. Der hier verwendete Gehäusestempel war jedenfalls am 16.10.1776 ins Register eingetragen worden. 41323  G: 2, 33 Z: 2, 32 W: 2, 41  8.500 - 12.000 EUR 9.600 - 13.500 USD 74.000 - 104.400 HKD

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