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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

84 83 82 Louis Recordon, late Emery, Charing Cross, London, Geh. Nr. 7383, 53 mm, 130 g, circa 1805  Schwere englische Herrentaschenuhr mit Rubinzylinderhemmung Geh.: 18Kt Roségold, graviertes Wappen, guillochiert, guillochiertes Mittelteil, Gehäusemacher-Punzzeichen “LC” (Louis Comptesse), signierte Werkschutzkappe. Zffbl.: Gold, guillochiertes Zentrum, aufgelegte, arab. Goldzahlen, kleine Sekunde bei “5”, Breguet-Goldzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, gekörnt, vergoldet, signiert, Kette/Schnecke, Rubinzylinder, dreiarmige Stahlunruh, gebläute Unruhspirale mit bimetallischer Temperaturkompensation auf Rückerzeiger, fein floral gravierter Unruhkloben, Rückerzeiger nach Bosley mit Kompensationsbogen. Louis Recordon Louis Recordon war geborener Schweizer und seine erste Arbeits-Adresse in London war um 1778 die Greek Street in Soho. 1795, nach dem Tode Josiah Emerys, verkaufte die Witwe das Geschäft in 38 Cockspur Street an ihn, der dann Charles Dupont aufnahm, sich aber um 1800 von ihm im Streit wieder trennte. Seine frühen Werke nach dem Umzug bezeichnete er mit „Recordon, late Emery, London. Er war Vertreter A.L. Breguets in der englischen Hauptstadt. Als Erster in England baute er eine Taschenuhr mit automatischem Aufzug, die er sich durch das Patent No. 1,249 schützen ließ. Nach 1814 übernahm Peter Des Granges, der offenbar schon vorher für ihn gearbeitet hatte, Recordons Geschäft in (jetzt) 33 Cockspur Street und führte es bis 1842, wo es von Edward John Dent übernommen wurde. 40397  G: 2 Z: 2 W: 2, 41  5.000 - 7.000 EUR 5.700 - 7.900 USD 43.500 - 60.900 HKD Francois Demanet à Bruxelles, Geh. Nr. 109, 56 mm, 127 g, circa 1810  Hochfeine Herrentaschenuhr mit Viertelstunden-Zugrepetition Geh.: 18Kt Roségold, guillochiert, umlaufende rändierte Bänder, guillochiertes Mittelteil, vergoldete, signierte Cuvette, Gehäusemacher- Punzzeichen “CL”, Goldpunze für Neuchatel “88 NN”, Schieber für Dämpfung der Repetition. Zffbl.: Gold, guillochiert, radiale röm. Stunden, signiert, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Messing-Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, gekörnt, vergoldet, signiert, 2 Hämmer / 2 Tonfedern, Kette/Schnecke, Spindelhemmung, dreiarmige Goldunruh, fein floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. David Gide à Genéve, 55 mm, 99 g, circa 1800  Außergewöhnliche Herrentaschenuhr mit Viertelstundenrepetition mit Carillon und Kommahemmung Geh.: 18Kt Gold, strahlenförmig guillochiert, graviertes Monogramm und Adelskrone, rändiertes Mittelteil, signierte Cuvette, Gehäusemacher- Punzzeichen “DF”, Drücker für Repetition über Pendant, seitlicher Schieber zum Arretieren des Schlagwerks. Zffbl.: Gold, guillochiertes Zentrum, eingelegte arab. Zahlen, im Zentrum Rankenornament, gebläute Breguet- Zeiger. Werk: Brückenwerk, Schlüsselaufzug, vergoldet, 3 Hämmer / 3 Tonfedern, fliegendes Federhaus mit Stellung, dreiarmige Goldunruh. 40262  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  3.200 - 4.000 EUR 3.600 - 4.500 USD 27.900 - 34.800 HKD Trotz der Konkurrenz der Anker- und Zylinderuhren hatten sehr viele Taschenuhren am Beginn des 19. Jahrhunderts immer noch Spindelhemmung, weil die Uhrmacher zögerten, neue Entwicklungen zu akzeptieren. Sie vertrauten auf die robuste und leicht in Ordnung zu haltende Spindelhemmung. Auch Spindeluhren wurden jetzt, wie man sieht, eleganter und durch besondere Konstruktionen auch flacher. Hier ist der schweizer Einfluß deutlich ersichtlich. Die Rohwerke wurden sehr häufig von Japy in Frankreich produziert und in der Schweiz komplettiert. Die vorliegende Uhr hat ganz zweifellos einen solchen Hintergrund, der bestätigt wird durch den schweizer Gehäusestempel aus Neuchatel. 40343  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  2.800 - 3.500 EUR 3.200 - 4.000 USD 24.400 - 30.500 HKD

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