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Auktionen Dr. Crott 92. Auktion

8685 Frankreich, 33 mm, 32 g, circa 1785  Kleine Goldemail-Spindeltaschenuhr mit früher und seltener Szene einer Ballonfahrt “Montgolfière” Geh.: 18Kt Roségold, gravierte Lunetten, auf der Rückseite polychrom emaillierte Szene einer Ballonfahrt über einen Alpinsee, großes Außenscharnier. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, Louis-XV-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, Kette/Schnecke, dreiarmige Messingunruh, fein floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Nach der geschichtlichen Überlieferung wurden Heißluftballone oder ein Vorläufer davon zum ersten Mal in China von Zhuge Liang (* 181; † 234) eingesetzt. Auf seinen Feldzügen erfand er neben anderen Dingen einen kleinen Heißluftballon, der von einer Kerze getrieben wurde und als Signal diente. Diese Erfindung wird bis heute in China Kong-Ming-Laterne genannt und als eine Art Feuerwerk genutzt. Sie diente zwar vermutlich nie zum Transport von Menschen oder Gütern, ist aber aufgrund ihres Funktionsprinzips der Vorläufer des modernen Heißluftballone und unterscheidet sich von ihm im Wesentlichen nur durch ihre geringere Größe und Verwendung eines Rahmens wie beim Luftschiff. In Europa beginnt die Geschichte mit den Papierfabrikanten Joseph Michel Montgolfier und seinem Bruder Jacques Étienne Montgolfier. Sie versuchten zunächst, die von ihnen entwickelten Prototypen mit Wasserdampf zu betreiben; stiegen jedoch auf Heißluft um, als sich herausstellte, dass diese Methode effektiver war. Am 7., 9. oder 14. Juni 1783 (die Quellenangaben unterscheiden sich hier) ließen sie in Annonay den ersten größeren Ballon vor Publikum steigen. Als König Ludwig XVI. davon erfuhr, forderte er die Brüder auf, ihm diesen Ballon zu demonstrieren. Gleichzeitig erging von ihm der Befehl an die Akademie der Wissenschaften, selber Versuche mit der Luftkugel in Paris durchzuführen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ballon#Geschichte_der_Hei. C3.9Fluftballone, Stand 03.10.2015. 41614  G: 2 Z: 2 W: 2, 41  8.000 - 10.000 EUR 9.000 - 11.300 USD 69.600 - 87.000 HKD Frankreich, 27 x 27 mm, 15 g, circa 1820  Äußerst dekorative Goldemail-Anhängeuhr in Form eines Hornveilchens/Stiefmütterchen Geh.: 18Kt Gold, die Vorderseite opak polychrom emailliert, zentraler geschliffener Diamant, mit Halbperlen besetzter Rand. Die Rückseite transluzid emailliert und mit Champlevé Email dekoriert, drei zentrale Halbperlen. Zffbl.: Email, arab. Zahlen, Spage-Goldzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, Kette/Schnecke, dreiarmige Messingunruh, fein floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Das Stiefmütterchen ist das Symbol der Freidenker in Frankreich und in Österreich. Es war schon im Mittelalter das Symbol für gute (humanistische) Gedanken. 41586  G: 2 Z: 2 W: 2, 41  8.000 - 9.500 EUR 9.000 - 10.700 USD 69.600 - 82.700 HKD

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