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Katalog Nr. 30
100.
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Hahn à Echterdingen (Philipp Matthäus Hahn), 61 mm, 127 g

, circa 1785

Bedeutende deutsche Taschenuhr mit 24h-Zifferblatt, Datumsanzeige, Tagesregenten, Mondphasen in Kombination mit der Anzeige der Mondscheindauer in Viertelnächten in rot und schwarz und kleiner Sekunde


Geh.: Messing, vergoldet. Ziffbl.: Emailzifferblatt mit arab. Stunden, die linke Hälfte rot die rechte schwarz; im Zentrum vier Hilfsziffernringe für die Anzeigen von kleiner Sekunde, Tagesplaneten, Datum und Mondphasen. Werk: Vollplatinenwerk, feuervergoldet, offenes Federhaus, durchbrochen gearbeitete, mit Blüten und Ranken dekorierte und gravierte Unruhbrücke mit Regulierskala, große fünfarmige Messingunruh, Zylinderhemmung mit Stahlzylinder.

Zur sekundengenauen Einstellung dient ein abgewinkelter, verschiebbarer Hebel, der in die Zahnlücken des Sekundenrades greift.

Diese Uhr ist abgebildet und beschrieben in: Quellen und Schriften zu Philipp Matthäus Hahn im Auftrag des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart, herausgegeben von Christian Väterlein, Teil 1 Katalog, Stuttgart 1989, S. 472.

Philipp Matthäus Hahn (1739-1790), Pfarrer zu Onstmettingen, Kornwestheim und Echterdingen war ein eifriger evangelischer Geistlicher, daneben aber einer der hervorragendsten Feintechniker und Uhrmacher des 18. Jahrhunderts. Er stellte eine ganze Anzahl hochwertiger Taschenuhren her, fast alle davon mit Kalenderwerk und Angabe der Mondphasen. Hahn fertigte Sonnenuhren und Dielenuhren mit astronomischen Angaben sowie astronomische Uhren und Kalenderwerke, alles in technischer und geschmacklicher Hinsicht ausgezeichnete Stücke. Seine große Planetariumsuhr ist heute ein Glanzstück des Furtwanger Uhrenmuseums. Als erster in Deutschland verwendete Hahn für seine Taschenuhren den Zylindergang. Hahn befaßte sich aber auch eingehend mit der Anfertigung von Rechenmaschinen und Waagen und begründete die heute Weltruf genießende Württembergische Waagenindustrie. Seine Söhne arbeiten in seinem Sinne weiter und signierten ihre Uhren mit "Hahn, Hofmechanikus Stuttgart". Außer seinen Söhnen Christoph Matthäus, Johann Georg, Christian Gottfried und Immanuel arbeiteten auch Philipp Matthäus Hahns Brüder Georg David Polykarp und Egidius Stephanius Gottfried zeitweilig in seiner Werkstatt mit. Von seinen Mitarbeitern sind besonders zu erwähnen: Jacob Auch, Georg Matthäus Burger, Georg Joseph Sandra, Philipp Gottfried Schaudt, Johann Gottfried Ewald Sechting, Mauritius Steiner und Christoph Friedrich Strubel.
Lit.: "Meister der Uhrmacherkunst" von Jürgen Abeler, 1977
#49002
Geh.: sehr gut, Tragespuren
Ziff.: sehr gut, kleine Restaurierungen, Haarrisse
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen

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