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Katalog Nr. 313*
Patek Philippe Genève, Model L4011, Höhe 640 mm, circa 1975

Elektronischer fünf Rack-Time Tower "T3 Master Clock System". Alle drei Zeitbasen stellen voneinander unabhängig jeweils einen Sekunden- und Minutenimpuls her, fähig eine nahezu unlimitierte Anzahl Nebenuhren zu kontrollieren und fähig jede einzelne Sekunde auf ein Tausendstel genau mit dem Zeitzeichensender abzugleichen
1. Rack: Stromversorger
2. Rack: Zeitanzeige fünf verschiedener Orte auf der Welt
3. Rack: Minuten Vergleichseinrichtung, ständig vergleichend, ob alle Uhren jeweils den gleichen Sekunden- und Minutenimpuls haben
4. Rack: Serie 937, funkgesteuerte Uhr MI, jede einzelne Sekunde wird durch ein Langwelle-Zeitzeichen der Sternwarte Prangins - Genève - synchronisiert
5. Rack: Präzisionsquarzuhr B, Serie 938 basierend auf einem Quarz Regulator
Antenne

In fünf Racks sind in drei voneinander unabhängige Präzisionsquarzuhren die Zeitbasen A, B und C untergebracht. Alle drei Zeitbasen stellen voneinander unabhängig jeweils einen Sekunden- und Minutenimpuls her. In der Zeitbasis C ohne eigene Zeitanzeige werden die Signale zusammengeführt und miteinander verglichen. Nur wenn alle Signale deckungsgleich sind, werden sie als richtige Zeit akzeptiert. Zeigt eine der drei  Zeitbasen eine Abweichung gegenüber den beiden anderen Zeitbasen, wird unterstellt, dass die Zeitangabe der beiden deckungsgleichen Zeitbasen die richtige ist. Die abweichende Zeitbasis wird abgeschaltet und es ergeht ein Alarm. So ist sichergestellt, dass jederzeit die absolut richtige Zeit zur Verfügung steht.

Überlagert wird dieses von Patek Philippe "T3" genannte System durch eine frühe DCF-77-Funkführung, welche das Zeittelegramm noch nicht ausliest einem Vorläufer heutiger Funkuhren. Die Zeitzentrale stellt sich daher nicht automatisch auf die richtige Zeit ein; vielmehr wird jeder einzelne Sekunde auf ein Tausendstel genau mit dem Zeitzeichensender abgeglichen. Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit erfolgt auf Knopfdruck.

Die Zeitzentrale verfügt über zehn  Nebenuhrenanzeigen mit polwechselnden 60 V DC-Ausgängen für Minuten. Weiterhin über einen Sekunden- und Stundenausgang. Zusätzlich befindet sich in der Zeitzentrale ein Generator für 50 Hz Eichfrequenz, welche ebenfalls mit der Genauigkeit des DCF-77-Zeitzeichensenders erstellt wird.

Die Zeitzentrale ist modular und redundant aufgebaut. Jedes einzelne Modul ist mehrfach vorhanden. Aufgrund des Hot-Plugging-Systems kann jedes der Module im Volllastbetrieb aus- und eingebaut werden. So kann die Zeitzentrale immer in Betrieb bleiben, selbst dann, wenn einzelne Module ausgebaut werden.
Schätzpreis  6.000 - 12.000 €
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