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Katalog Nr. 571
Johann Heinrich Kessels, Altona, Hamburg, Werk Nr. 1319, 125 x 125 x 125 mm, circa 1840

Exquisites, seltenes, kleines Schiffschronometer
Geh.: Mahagonikasten, eingelegtes signiertes Messingschild, mit Schiebedeckel und Schauglas, Gehäuseschlüssel, Messing-Kardanikgehäuse, zweiteilig. Ziffbl.: versilbert, signiert, nummeriert, radiale röm. Stunden und arab. Minuten, kleine Sekunde bei "12", gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Messingwerk, Durchmesser 49 mm, poliert, profilierte Pfeiler, Kette/Schnecke, Federchronometerhemmung, bimetallische Chronometerunruh mit 4 Schrauben und 4 Reguliermuttern, gebläute, freischwingende, zylindrische Unruhspirale, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh.

Johann Heinrich Kessels
Kessels, der am 15.05.1781 in Maastrich, Holland, geboren wurde und am 15.07.1849 in Claverhem bei Bristol an der Cholera starb, gehörte zu den bedeutendsten in Deutschland tätigen Chronometermachern - wenn er nicht der berühmsteste aus der Frühzeit überhaupt war. Altona gehörte damals zwar noch zu Dänemark, ist aber im Verständnis der Deutschen eine Deutsche Stadt und daher wird er in der Literatur auch als deutscher Uhrmacher geführt. Nach Aufenthalt in London und Kopenhagen arbeitete er in Paris bei Abraham Breguet und bei Winnerl und ließ sich dann in Altona nieder, wo er sich selbständig machte. Als Chronometermacher der dänischen Marine wurde er schnell berühmt. Er hat neben Schiffschronometern auch Taschenchronometer und astronomische Pendeluhren gebaut.
Schätzpreis  22.000 - 26.000 €

Realisierter Preis 23.000 €
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