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Katalog Nr. 209
César Servel à Genève, 62 mm, 216 g, circa 1675

Einzeigrige Spindeltaschenuhr mit Weckwerk und Stundenselbstschlag
Geh.: Schutzgehäuse - Silber, glatt, à goutte, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, filigran graviertes und durchbrochen gearbeitetes Rankendekor, floral und mit geometrischem Dekor gravierte Lunette, Bodenglocke. Ziffbl.: Silber, äußerer silberner Stundenzifferring mit eingelegten radialen röm. Zahlen und gebläutem Stahlzeiger; innerer Messingzifferring mit eingelegten arab. Zahlen für Wecker mit gebläutem Stahlzeiger, Zentrum mit filigran durchbrochen gearbeitetem Messing Rankendekor. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, signiert, floral graviertes und durchbrochen gearbeitetes Federhaus, durchbrochen gearbeitete Werkspfeiler, Hämmer, dreiarmige Stahlunruh, durchbrochen gearbeitete, floral gravierte Unruhbrücke.

Ein geradezu frappierend ähnliches Gehäuse besitzt eine einzeigrige Spindeltaschenuhr mit Stundenselbstschlag von Estienne Hubert à Roüen (à Rouen), die wir in unserer 86. Auktion unter der Los Nr. 243 versteigert haben und die auf etwa 1680 datiert ist; man könnte meinen, ein und derselbe Gehäusemacher habe diese Uhrengehäuse angefertigt, denn sie alle sind im exakt gleichen naturalistischen Stil von Gilles Légaré mit einem Gewebe aus Stengeln, Blättern und Blüten von Tulpen, Lilien und Erdbeeren überzogen, auch die Arbeitstechnik deutet zumindest auf seine Werkstatt hin.
Schätzpreis  11.000 - 18.000 €
Aus einer früheren Auktion!

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