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495
Katalog Nr. 495*
93.
Schätzpreis  35.000 - 40.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Haas Neveux & Co., Genève, Paris

, Geh. Nr. 16123, 53 mm, 135 g, circa 1898

Außergewöhnliche, astronomische Herrentaschenuhr mit Chronograph mit 30 Min.-Zähler, Minutenrepetition, ewigem Kalender und Mondphase - mit historisch interessantem Stammbuchauszug vom 22. September 1937


Geh.: 18Kt Roségold, glatt. Ziffbl.: Email. Werk: Brückenwerk, Genfer Qualitätspunze, Goldschrauben-Komp.-Unruh.

Durch die, bei dieser Taschenuhr, außergewöhnlich geschwungenen, sowie teilweise blauen Ziffern dieses Zifferblattes, vermittelt die Uhr trotz ihrer Komplexität einen spielerisch leichten Eindruck. Das hoch qualitative Uhrwerk dürfte in den Werkstätten von Louis Elisee Piguet entstanden sein. Die Qualität der Oberflächenbearbeitung sowie die Anglierung der Stahlteile, entspricht aller höchsten Ansprüchen.

Haas & Cie.
Im Jahr 1848 gründen die Brüder Leopold (1827-1915) und Benjamin (1828-1925) Haas, beide Ritter der Ehrenlegion, die ANCIENNE MANUFACTURE DES MONTRES HAAS & CIE. Von Genf aus erreicht das Haus Haas seine Reputation mit außerordentlichen Uhren, die selbst heute noch als modern gelten können. Schon damals zeichnete sich die Uhrenmanufaktur Haas durch ihre einzigartigen, exklusiven Stücke aus. Rare Kostbarkeiten wie Doppel - Chronografen entstehen ebenso wie wunderschön gearbeitete Taschen- und Armbanduhren. Das herausragende Prinzip der Uhrenmanufaktur war die Verbindung von Einfachheit, Technik und Eleganz. Benjamin Haas erfand einen Aufzug, bei dem die Feder durch das Öffnen des Deckels der Savonette aufgezogen wurde. Patents 1873, Seite 48, erläutert und illustriert das britische Patent Nr. 3945, das am 2. Dezember 1873 an Benjamin Haas vergeben wurde. Andere Uhrmacher nutzten das Patent gegen Gebühren. Im Jahre 1884 änderte Haas seinen Namen in Haas Neveux & Cie, um kundzutun, dass neue Familienmitglieder ihren Platz in der Gesellschaft eingenommen hatten. Gleichzeitig wird das Original Logo von B.H. & Co. (für Benjamin Haas & Co) geändert in den kleinen rennenden Hasen, der in einem Oval unterhalb der Buchstaben HNC die Dynamik des Hauses verkörpert. Ein Rekord gelang der Manufaktur im Jahr 1896 mit einem ultradünnen Laufwerk (2mm) für eine Damenuhr. 1902 gewinnt HAAS den ersten Preis für Präzision im Wettbewerb des renommierten "Observatoire de Genève".
#42126
Geh.: sehr gut, leichte Tragespuren
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig


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