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105
Katalog Nr. 105
Schätzpreis  5.000 - 7.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

John Pepys, London / David Dupont, London

, Werk Nr. 3481, Geh. Nr. 3481, 49 mm, 134 g, circa 1742/1743

Seltene Repoussé Doppelgehäuse-Taschenuhr mit Viertelstundenrepetition "Telemach und Calypso"


Geh.: Außengehäuse - Gold, Repoussé-Gehäuse, signiert "Dupont F.", Darstellung von "Telemach und Calypso", gravierte und punzierte Voluten und Rankwerk, à goutte, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Gold, durchbrochen gearbeitet, gravierte Voluten und Rankwerk, zwei Kartuschen mit graviertem Maskaron und Landschaft, Bodenglocke, Drücker für Repetition über Pendant, signierte und nummerierte Werkschutzkappe, siebenteiliges Scharnier. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, "Poker & Beetle"-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuervergoldet, signiert, aufgelegte florale Zierelemente, Kette/Schnecke, massive Werkspfeiler, 2 Hämmer, Zylinderhemmung, dreiarmige Messingunruh, fein floral gravierter, durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben mit Maskaron, großer Diamantdeckstein auf Unruh.

Diese Uhr ist abgebildet und beschrieben in: "The Art Of The Gold Chaser" von Richard Edgecumbe, Oxford 2000, Seite 42, Abb. 18.
"David Dupont aus der Gemeinde von St Lawrence Jewry wird als "Ziseleur" bezeichnet, als er im Jahr 1736 John Palairet, den Sohn von Peter Palairet aus der Gemeinde von of St Anne's, Westminster (Soho), für die Summe von P10 10S als Lehrling annimmt.Wahrscheinlich war er der Dupont, der eine Anzahl von Posten beim Verkauf der Sammlung von Ishmael Parbury am 17. und 18. Dezember 1746 erwarb..."

John Pepys
John Pepys hatte seine Werkstatt unter „Crown and Sceptre“ in der Fleet Street in London. Er war 1708 als Lehrling aufgenommen worden, wurde 1715 freigesprochen und war von 1739 bis 1748 „master of the Worshipful Company of Clockmakers“.
Quelle: G.H. Baillie "Watchmakers and Clockmakers of the World", vol. I, Edinburgh/London, 1947, S. 247.

"Telemach bei Calypso"
Odysseus hatte seinen Sohn Telemach beim Aufbruch nach Troja als Säugling zurückgelassen. Telemach war mittlerweile zum Mann herangewachsen. Die Götter beschlossen Odysseus solle heimkehren. Pallas Athene eilte zu Telemach und legte ihm nahe sich auf den Weg zu machen und über das Schicksal seines Vaters Erkundigungen einzuholen. Da aber Telemach nicht fortgelassen wurde, kam ihm Athene zu Hilfe und verwandelte sich in Mentor, einen alten Freund Odysseus. Sie machten sich auf die Reise und erfuhren, dass Odysseus von der Göttin Calypso festgehalten wurde. Auf der Insel angekommen, verliebte sich Calypso in Telemach, doch dieser verliebte sich in die Nymphe Eucharis.
Quelle: H. Krauss/E. Uthemann "Was Bilder erzählen", München 1987, S. 107f.
#40084
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, restaurierungs­bedürftig


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